Wie sieht die Behandlung von Impotenz aus?
Es gibt mehrere Wege zur Behandlung von Impotenz, Medikamente sind nur einer davon. Erfahren Sie, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

Viagra ist nur eine Möglichkeit zur Behandlung von Impotenz.
Die Behandlung von Impotenz hängt von deren Ursache ab. Insofern Ihr Hausarzt die Ursache nicht diagnostizieren kann, werden anspruchsvolle Untersuchungen vom entsprechenden Spezialisten durchgeführt. Dazu gehören unter anderem eine Ultraschalluntersuchung des Penis, eine Durchleuchtung der Blutgefäße, neurophysiologische Tests und ein Gespräch beim Psychiater. Gemäß der diagnostizierten Ursache für die Impotenz werden schließlich folgende Behandlungsmethoden vorgeschlagen:
Behandlung von Impotenz mit Medikamenten
Viagra ist natürlich allen bekannt, zur Auswahl stehen jedoch noch zwei andere Medikamente in Pillenform. Die Wahl sollte bedacht getroffen werden, da diese in Kombination mit anderen Medikamenten schlimme Nebenwirkungen haben können. Der Mann kann sich das Medikament auch mithilfe einer kleinen Nadel in den Schwellkörper des Penis injizieren oder es in Form von Kapseln in die Harnröhre einsetzen. Auf diese Weise kommt eine Erektion zustande, die zwischen 30 Minuten und 2 Stunden dauert und davon abhängig ist, ob die Blutgefäße im Penis funktionstüchtig sind.

Bei Impotenz hilft auch eine Vakuumpumpe.
Behandlung von Impotenz mit Vakuumpumpen
Eine Vakuumpumpe besteht aus einer Walze, in die der Penis eingeführt wird, und einer Pumpe, die einen Unterdruck schafft, sodass der Penis anschwellen kann, indem sich das Blut in den Gefäßen ansammelt. Bei ausreichender Erektion wird ein Ring über den Penis gezogen, der das Abfließen des Blutes verhindert und gleichzeitig eine Ejakulation ermöglicht. Die Erektion kann auf diese Weise auch über eine halbe Stunde andauern.
Behandlung von Impotenz mit chirurgischem Eingriff
Ein chirurgischer Eingriff kann die Blutzufuhr in den Penis verbessern, wenn die Ursache für die Impotenz in den Arterien liegt, oder das zu schnelle Abfließen des Blutes aus dem Penis verhindern, wenn die Ursache für die Impotenz in den Venen liegt. In bestimmten Fällen wird in den Penis eine Penisprothese eingebaut, die eine Dauererektion ermöglicht. Moderne Penisprothesen verfügen schon über spezielle Kammern, die den Penis über eine in den Hodensack eingesetzte Pumpe mit Flüssigkeit füllen und somit für eine Erektion sorgen, wenn sie sich der Mann wünscht.

Mit einem chirurgischen Eingriff wird in den Penis ein Implantat eingesetzt, das für eine Erektion sorgt.
Behandlung von Impotenz durch Gespräch
Grundlegend bei der Behandlung von Impotenz sind Verständnis, Beihilfe und Unterstützung seitens der Familie, vor allem der Partnerin. Über das Problem sollte viel gesprochen werden, zuerst mit der Partnerin, die viel Verständnis aufbringen und den Mann auf keinen Fall verspotten sollte. Erst danach sollte der Mann auch professionelle Hilfe aufsuchen. Leider sieht die Realität in dieser Hinsicht etwas anders aus, ganze zwei Drittel der Männer und Frauen sind nicht in der Lage, das Gespräch über die Impotenz anzugehen. Die Männer denken über ihr Problem andauernd nach, sie leben in Angst, was wohl beim nächsten Geschlechtsverkehr geschehen mag, wodurch ein erneutes Versagen vorprogrammiert ist. Auf diese Weise entsteht ein Teufelskreis, aus dem sie alleine nicht mehr ausbrechen können, manche Männer schirmen sich sogar völlig von der Familie und den Arbeitskollegen ab. Sie brauchen Hilfe und Verständnis. Ein mitfühlendes Wort erreicht in manchen Fällen mehr als jede Wissenschaft dieser Welt.























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