Wie werden Kegelübungen gemacht?
Kegelübungen sind der schnellste Weg zu mehr Genuss beim Sex - durch regelmäßiges Training sind die ersten Erfolge schon nach wenigen Wochen erkennbar.
Kegelübungen werden ihre Wirkung bestimmt nicht verfehlen. (PhotoXpress)
Positive Folgen von Kegelübungen
Die richtige Ausführung von Kegelübungen lindert Schwierigkeiten, die mit einer erschlafften Beckenbodenmuskulatur bei 50 bis 80 % der Menschen zusammenhängen. Kegelübungen helfen Frauen zu einer gestärkten Beckenbodenmuskulatur, mehr Genuss beim Geschlechtsverkehr, Kegelübungen verbessern die Chancen auf einen Orgasmus und intensivieren ihn. Männer hingegen können ihre Probleme in Bezug auf eine vorzeitige Ejakulation lösen, lernen, einen Orgasmus ohne Ejakulation zu erleben, Kegelübungen verhelfen ihnen zu intensiveren Orgasmen und straffen die Hodenmuskeln.
Wie werden Kegelübungen gemacht?
Bevor man mit den Kegelübungen anfangen kann, muss man lernen, die Beckenmuskulatur wahrzunehmen und zu kontrollieren. Der einfachste Weg dafür ist, beim Wasserlassen den Strahl für wenige Sekunden zurückzuhalten. Achten Sie dabei, dass die Bauch-, Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur vollkommen entspannt bleibt. Die Muskeln, mit denen Sie das Wasserlassen kontrollieren können, werden beim Orgasmus nämlich zusammengezogen.
Kegelübungen können überall und jederzeit gemacht werden: im Bett oder im Auto, sitzend oder stehend, beim Geschlechtsverkehr oder der Erledigung ganz alltäglicher Sachen. Wenn Sie irgendwelche Schmerzen in der Bauch- und Kreuzgegend verspüren, während Sie die Kegelübungen machen, dann machen Sie sie wahrscheinlich falsch. Versuchen Sie die Kegelübungen nicht zu intensivieren, indem Sie die Zahl der Wiederholungen erhöhen oder die Dauer der Übungen verlängern, weil Sie damit eine gegensätzliche Wirkung erzielen könnten.
Grundübung:
1) entleeren Sie zuerst die Blase,
2) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur für 10 Sekunden an,
3) entspannen Sie die Muskelpartie vollkommen.
Wir empfehlen, die diese Übung mindestens 10-mal hintereinander, 3-mal täglich (morgens, mittags und abends) zu wiederholen.
Variation 1:
1) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur für 5 Sekunden an,
2) entspannen Sie die Muskelpartie für 1 Sekunde.
Variation 2:
1) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur für 5 Sekunden an,
2) entspannen Sie die Muskelpartie vollkommen für 1 Sekunde,
3) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur für 1 Sekunde an,
4) entspannen Sie die Muskelpartie für 1 Sekunde,
5) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur erneut für 1 Sekunde an,
6) entspannen Sie die Muskelpartie vollkommen für 10 Sekunden.
Variation 3:
1) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur für 5 Sekunden leicht an,
2) spannen Sie die Beckenbodenmuskulatur dann für 5 Sekunden noch etwas mehr an,
3) spannen Sie die die Muskeln nun ganz an,
4) entspannen Sie die Muskeln leicht für 5 Sekunden,
5) entspannen Sie die Muskeln noch etwas mehr für 5 Sekunden,
6) entspannen Sie die Muskeln vollkommen für 5 Sekunden.































