Würden Sie eine Spermaallergie erkennen?

11.12.2009 | T. B.

Haben Sie schon einmal bei Ihnen nach dem Sex eine Rötung oder Juckreiz bemerkt. Das könnte ein Anzeichen für eine Spermaallergie sein!

 

 

Die meisten Symptome, die auf eine Spermaallergie hinweisen, treten nach 20 bis 30 Minuten nach dem Kontakt auf. (jlp)

Die meisten Symptome, die auf eine Spermaallergie hinweisen, treten nach 20 bis 30 Minuten nach dem Kontakt auf. (jlp)

 

Was ist eine Spermaallergie?

Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr besteht nicht nur die Möglichkeit, sich mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken oder schwanger zu werden, Wissenschaftler warnen schon lange vor allergischen Reaktionen auf unterschiedliche Mittel und Stoffe, die beim Geschlechtsverkehr benutzt werden. Die Rede ist von einer Spermaallergie, die äußerst selten vorkommt und bei der Frauen auf die Proteine im Sperma allergisch reagieren. Eine Spermaallergie wurde bis heute bei nur sehr wenigen Frauen festgestellt, während Fälle von Spermaallergie bei Männern noch nicht beobachtet werden konnten.

Symptome für eine Spermaallergie

Die Symptome für eine Spermaallergie sind: Schmerzen auf dem Bereich des Körpers, mit denen das Sperma in Kontakt war, Juckreiz, eine Schwellung, Atembeschwerden oder im schlimmsten Fall Tod. Die meisten Symptome, die auf eine Spermaallergie hinweisen, treten nach 20 bis 30 Minuten nach dem Kontakt auf und können einige Stunden oder Tage andauern.

 

Behandlung der Spermaallergie mit Spritzen, die das Sperma des Partners beinhalten. (jlp)

Behandlung der Spermaallergie mit Spritzen, die das Sperma des Partners beinhalten. (jlp)

 

Was kann man gegen eine Spermaallergie tun?

Vor einer Spermaallergie können Sie sich am einfachsten mit einem Kondom schützen. Die zweite Möglichkeit ist eine Behandlung mit Spritzen, die das Sperma des Partners beinhalten. Bei der dritten Möglichkeit wird der Betroffenen vom Arzt jede 20 Minuten eine größere Menge Sperma vaginal injiziert. Diese Art der Behandlung der Spermaallergie dauert mehrere Stunden.

Bei den letzten zwei Behandlungsmethoden muss man mindestens zwei oder drei Mal wöchentlich sexuell aktiv sein, weil die Hyposensibiliesierung darauf beruht, dass sich der Körper langsam auf das Allergen (in diesem Fall das Sperma) einstellt.

 



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