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Liebe ohne Sex - bzw: Warum ist Sex für Männer so wichtig?

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Verfasst am: 28. Mar 2010 14:01
Sophia
Themenersteller
Sophia
Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 4
Hallo!

Ich bin vor ein paar Tagen zufällig über diese Seite gestolpert und fand die Beiträge zum Thema Sexualität sehr informativ und auch seriös (was man selten im Internet findet). Allerdings ist mir aufgefallen, dass die männliche Perspektive sehr stark die weibliche überwiegt (wie es bei dem Thema halt oft so ist, weil Frauen sich zu wenig dazu äußern) und mir drängt sich eine entscheidende Frage auf. Wenn ich hier im Forum die Beiträge so lese (und auch die Blog-Texte), so scheint es ein "Problem" zu geben, welches sehr oft auftritt und für das es auch nicht so wirklich eine Lösung gibt: Die oft mangelnde Lust auf Sex der Frauen

Hier sind ein paar Beiträge dazu:

Beitrag Nr. 1

Beitrag Nr. 2

Beitrag Nr. 3

Meine Gedanken dazu wären: Könnte man die Frage nicht auch umgekehrt stellen - Warum ist Sex für Männer so essenziell wichtig und warum hängt meistens davon auch ab, ob eine Beziehung funktioniert, oder nicht?
Was genau bedeutet Sex für Männer?
Warum ist Penetration wichtiger als körperliche Nähe und Zärtlichkeit (Männer sehen das wohl eher als Vorspiel, damit es zum eigentlichen Akt, Penetration kommen kann)?
Hat Sex eine höhere symbolische Bedeutung (eine Bestätigung des "Mannseins"/männlichen Identität)?

Das meine ich ganz wertfrei, aus reiner Neugierde. Ich würde mich auf ehrliche Beiträge sehr freuen. Wenn ihr das nicht öffentlich machen wollt könnt ihr mir auch gerne Messages zusenden.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,

Sophia


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Verfasst am: 28. Mar 2010 16:50
lili79
lili79
Dabei seit: 19.08.2009
Beiträge: 71
ich werde versuchen, dir anhand meiner Erfahrungen eine Antwort zu geben bzw. deine Gedanken weiterzuführen.

vor einigen Monaten ist zwischen mir und meinem Lebenspartner wieder eine Unzufriedenheitsbombe geplatzt. das bedeutet jetzt zwar nicht, dass wir regelmäßig oder oft Streit über diese Thema haben, doch mein Partner äußerst schon nicht selten seine Unzufriedenheit in Bezug auf unser Liebesleben aus. er meint, dass wir zu selten Sex haben, dass ich mir zu wenig Zeit für ihn nehme, dass der Alltagsstress unser Sexualleben vollkommen in den Schatten gestellt hat. kurzum: er ist unzufrieden.

doch ich andererseits bin mit der Situation, so wie sie ist, rundum zufrieden. er hat schon Recht, dass wir zu Anfang unserer Beziehung viel wilder und hemmungsloser waren (wir haben es auch während der Woche und trotz um-6-Uhr-Aufstehens geschafft, in einer Nacht zwei Mal Sex zu haben) und dass wir einander "unter die Arme gegriffen" haben, wenn einer keine Lust hatte. ich will jetzt nicht sagen, dass sich die Leidenschaft verflogen hat, sie ist sicherlich noch da, doch anscheinend auf einer anderen Ebene, auf einer Eben, die mir zusagt und mir die leidenschaftlichen Nächte ersetze, sodass ich derzeit in unserer Beziehung nichts vermisse (anders als mein Partner). mir genügt es, wenn ich mit ihm zusammen bin, wenn wir einfach nur dasitzen und reden oder uns gemeinsam einen Film anschauen (zuhause oder im Kino), ... die gemeinsam verbrachte Zeit "hilft" mir, den Sex nicht zu vermissen. der Satz hört sich vielleicht etwas tollpatschig an, doch ich weiß es nicht anders, meine Gedanken auszudrücken.

doch andererseits genieße ich es auch jedes Mal, wen wir miteinander schlafen, nur um auch dieses klarzustellen.
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Verfasst am: 28. Mar 2010 21:04
janker
janker
Dabei seit: 10.08.2009
Beiträge: 37
Wie ich das sehe, hängt alles von den (sexuellen) Bedürfnissen des Menschen ab, die wiederum von der Erziehung abhängig sind. Hier kommt das weit verbreitete Klischee "Männer sind Frauenhelden, Frauen hingegen Schlampen, wenn sie mit zahlreichen Partnern verkehren" gut zum Tragen, weil die Erziehung auch in diesem Sinn funktioniert. Eltern erziehen Jungen anders als Mädchen, ihnen werden andere Werte vermittelt, weswegen die Kinder ein unterschiedliches Wertesystem entwickelt, welches sich schließlich auch bei der Sexualität bemerkbar macht. Natürlich muss ich mit dieser Auslegung sehr vorsichtig sein, denn Ausnahmen bestätigen die Regel, während die Mehrheit so funktioniert, wie Sophia es sieht.

ABER (und nun zu meiner Person): Bis heute habe ich noch nie eine Beziehung am Liebesleben gemessen. Dieses ist zwar ein bedeutender Teil der Beziehung, jedoch so wie viele andere Aspekte auch.
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Verfasst am: 28. Mar 2010 22:01
Dyana
Dyana
Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 2
hmm ich habe ein wenig über deine Frage nachgedacht und bin zum Schluss gekommen, dass es nicht nur die Männer sind.
Ich denke es hängt total von der Persönlichkeit ab ob und wie viel Sex eine Person will.
Ich nehme mal mich als Beispiel;

Vor zwei Jahren hatte ich einen sehr lieben und einfühlsamen Partner. Wir haben beide den Sex sehr genossen, doch ist mir aufgefallen das er viel weniger Sex wollte als ich. Er wollte viel eher einen Film mit mir sehen, oder einfach kuscheln.
Daher bin ich mir sicher dass nicht alle Männer mehr Sex wollen als Frauen.
Heute habe ich einen anderen Partner der sehr viel Sex möchte und auch ich kann manchmal seinen Bedürfnissen nicht ganz nachkommen obwohl ich eine sehr sexuell aktive Frau bin.

Auf einer Seite kann ich es auch verstehen wenn Männer mehr Sex möchten. Ich meine, stell dir vor; du sitzt mit deinem Partner auf der Couch, siehst dir einen schönen Film an und ihr küsst euch ein wenig.
Ich versuche dies nun aus der Sicht des Mannes zu sehen;
Er sitzt da mit dir, berührt deinen warmen Körper, sieht vielleicht auch deinen Ausschnitt, ihr küsst euch... ist das nicht sehr erregend für ihn? Klar, für die Frau vielleicht auch.
Aber bei einem Mann kann diese Situation auch zu einer Erektion führen.
Und da sitzt er schon in der Patsche. Er will Sex. Ist ja auch kein Wunder! Wer mag schon "blaue Eier", das tut natürlich weh! Trotzdem hält er sich zurück für dich. Doch irgendwann muss das schon produzierte Sperma raus. Und natürlich möchte er es im Liebesakt mit dir rauslassen können. (Klar, er könnte sich auch einfach einen runterholen aber irgendwie ist das ja auch nicht das wahre oder..?)
Wir Frauen können das vielleicht weniger nachvollziehen da wir dieses Problem nicht haben.
Aber wenn ich es so betrachte... Ist es doch ganz natürlich..

Naja das ist auf jeden Fall wie ich es sehe^^
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Verfasst am: 29. Mar 2010 07:02
allioli
allioli
Dabei seit: 16.03.2010
Beiträge: 16
Hallo Sophia,

wenn ich dich richtig verstanden habe, denkst du das Sex fuer Maenner besser ist als fuer Frauen und der Grund dafuer liegt daran das sich nur so wenige Frauen zu diesem Thema melden?

Da ich ein sehr guter Zuhoerer bin (und ein sehr schlechter Liebhaber, der die meiste Zeit keinen Hoch bekommt... ;-( )habe ich einige wirklich nette, huebsche und richtig begehrenswerte Maedels in meinem Bekanntenkreis.

Ich habe jedoch die Meinung, dass Maedchen (sorry: Frauen), Sex mindestens genauso wichtig ansehen wie Maenner! Nur wahrscheinlich spricht ein Mann (durch sein Machogehabe) das ganze etwas haerter aus! Wobei das hier ja auch wieder gewisse Neigungen zum tragen kommen.

Meiner Meinung nach, haengt die Einstellung zum Sex nicht am Geschlecht sondern eher viel mehr an der Erziehung! Da ich aus berufsgruenden sehr viel im Ausland unterwegs bin und somit sehr viel mit anderen Kulturen zusammenkomme, kann ich dir auch hier sehr viele Beispiele nennen die gerade im westlichen (kultiviertem???) Laendern dann als Prostitution abgetan werden!

Ein Beispiel:

Bei meinem ersten Auftrag in Brasilien,an unserem Ankunftstag sass ich mit einem Kollegen in einem Strassencafe von Rio de Janeiro und wir versuchten die Zeitverschiebung zu ueberwinden.
Nach ca 10 Minuten fragten uns zwei dunkelhaeutige Brasilianerinen ob die Stuehle an unserem Tisch noch frei sind?
Sie nahmen Plats und schon nach wenigen Stunden angeregtem Unterhalten (ohne Alkohol) wurde ich von meiner Gespraechspartnerin dazu aufgefordert mit ihr "Liebe zu machen"!

Damit nun nicht gleich das Geschrei losgeht.... Es war keine professionelle Hure, und auch der Gedanke an Papiere fuer Europa lagen ihr fern! (Sie hatte genug Geld und ein Schengen-Visa!)

Nachdem mich dieses Thema ueber Jahre beschaeftigt hat, bin ich zu dem Entschluss gekommen, gerade in den "waermeren Laendern" ist es duchaus ueblich das die Frau den Mann zum Sex auffordert, ihn auf der Strasse anspricht und auch ins Detail geht! Eher im noerdlichen Europa sehe ich dieses Problem, dass wenn eine Frau einen Mann anspricht, diese direkt als Hure verschrien wird!

Und das "Warum", das weiss ich auch nicht! Ich finde es jedenfalls gut von einer Frau aufgefordert zu werden...
Zum tanzen, schmusen und noch VIEEElll mehr icon_wink.gif

Allioli
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Verfasst am: 29. Mar 2010 11:09
keewee
keewee
Dabei seit: 14.09.2009
Beiträge: 22
ich kann mir nicht helfen, doch irgendwie fühle ich mich durch dieses thema persönlich angesprochen. icon_smile.gif

Bei mir und meiner freundin war es nun ja nicht so, dass es nur am sex gemangelt hätte (obwohl der hauptgrund schon dieser war!). ich habe mir nämlich generell um unsere beziehung sorgen gemacht, denn wenn eine solch grundlegende veränderung die beziehung auf den kopf stellt, da würde sich doch jeder sorgen machen, oder nicht?

und um nun das thema anzusprechen: so wie ich meine freundin kenne, würde ich von ihr dieselbe reaktion erwarten. wir lieben uns, wir sind zusammen glücklich und wollen, dass es weiterhin so bleibt. aus diesem grund verstehen wir beide jegliche größere veränderung als ein hinweis, dass etwas nicht stimmen mag - in diesem fall war es eben ihr stress und meine unzufriedenheit wegen zu wenig sex, auf die sie mich auch ansprechen würde. doch bei wem nun die toleranzlatte höher liegt, kann ich schwer beurteilen. kann schon sein, dass sie mir in der situation mehr zeit gegeben hätte bzw. ihr meine "anwesenheit" ausreichte. aber mit sicherheit kann ich behaupten, dass auch sie ein starkes sexuelles wesen ist, dass ihr sex (nicht nur der austausch von zärtlichkeiten) sehr viel bedeutet.

vielleicht steckt die antwort auf deine frage einfach darin, dass wir männer in dieser hinsicht nicht so zurückhaltend sind und rücken eher mit der sprache raus, wogegen ihr frauen mehr geduld aufweist?

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 29.03.2010 um 11:09.]
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Verfasst am: 29. Mar 2010 19:39
Desdemona
Desdemona
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 37
Leider habe auch ich diese Erfahrung gemacht, dass bei Männern der Sex (sprich Penetration) vor emotionaler Nähe geht. Wie bin ich zu dieser Erkenntnis gekommen? Ich habe einen Expartner, weil ich ihm sexuell nicht das geboten habe, was er von mir erwartet hat (ich möchte an dieser Stelle jedoch nicht näher ins Detail gehen). Und weil ansonsten die Beziehung fabelhaft funktioniert hat, wir harmonisierten in mehreren Bereichen hervorragend miteinander, traf mich sein Entschluss (er löste die Beziehung auf) wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ich verstand die Welt nicht mehr bzw. ich verstand ihn nicht (nun, heute kann ich es zumindest irgendwie nachvollziehen).
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Verfasst am: 29. Mar 2010 23:35
Sophia
Themenersteller
Sophia
Dabei seit: 28.03.2010
Beiträge: 4
Vielen Dank für diese ausführlichen Kommentare. Was sich für mich so rauskristallisiert ist, dass Sex etwas ist, was Männer irgendwie regelmäßig brauchen (so wie Essen oder Trinken) und dass Frauen vielleicht weniger oft wollen dafür aber - vorausgesetzt sie haben ein positiv eingestelltes Verhältnis zu Sex - erleben sie es intensiver und länger? Z. B. kann eine Frau (wenn sie sich gut mit ihrem Körper auskennt auch emotional berührt durch den Partner ist) ziemlich oft hintereinander kommen. Will natürlich da nicht verallgemeinern, denn natürlich gibt es ganz unterschiedliche Arten und Weisen, wie das empfunden wird.
Ich sage mal, dass für mich das Emotionale schon enorm wichtig ist und dass sich dadurch die Sexualität extrem intensivieren kann. Aber Sex ist für mich nicht etwas, was jeden Tag oder jede Woche irgendwie passiert (also eine Art von alltägliches Ritual), sondern eher wie ein schönes Wochende, welches man sich mal frei nimmt und einfach genießt.

Und dann hier mal ein Zitat von keewee: "vielleicht steckt die antwort auf deine frage einfach darin, dass wir männer in dieser hinsicht nicht so zurückhaltend sind und rücken eher mit der sprache raus, wogegen ihr frauen mehr geduld aufweist?"

Also ich denke, dass viele Frauen sich unbewusst der Sexualität des Mannes anpassen, da sie durch die Geschlechterrolle so erzogen werden, ihre Bedürfnisse zurückzunehmen (und das nicht nur in der Sexualität). Manche Frauen merken erst nach Jahren, dass etwas in der Sexualität nicht stimmt, weil es auch heute immer noch ein Tabu ist sich mit der weiblichen Sexualität auseinander zu setzen. Interessante Seite zu dem Thema hier: http://www.maggietapert.com/deutsch/media/media_video.html (das Video vom 13.05.2009)

@allioli

Deinen Bericht über Brasilien finde ich ziemlich interessant... vielleicht sind dunkle Frauen (auch brünette) insgesamt sexuell weniger unterdrückt als westliche, hellhäutige (und blonde) Frauen? Was meint ihr?

Mein vorläufiges Fazit: Das Männer in einer Beziehung den Sex bekommen, den sie brauchen spielt schon eine große Rolle. Wahrscheinlich gibt es auch viele Männer, die bestimmte Fantasien, die sie mit der Frau/Freundin gerne mal ausleben würden unterdrücken und dann unglücklich sind, oder zu einer Prostituierten gehen und deswegen ständig ein schlechtes Gewissen schieben. Auch Pornos, welche ja bekanntlich jeder Mann gerne schaut und von deren teilweise aggressiven Inhalten die meisten Frauen nicht wirklich begeistert sind können zu großem Ärger in einer Beziehung führen.
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Verfasst am: 30. Mar 2010 22:11
lola_1
lola_1
Dabei seit: 24.08.2009
Beiträge: 27
Sophia >

Was sich für mich so rauskristallisiert ist, dass Sex etwas ist, was Männer irgendwie regelmäßig brauchen (so wie Essen oder Trinken) und dass Frauen vielleicht weniger oft wollen dafür aber - vorausgesetzt sie haben ein positiv eingestelltes Verhältnis zu Sex - erleben sie es intensiver und länger? Z. B. kann eine Frau (wenn sie sich gut mit ihrem Körper auskennt auch emotional berührt durch den Partner ist) ziemlich oft hintereinander kommen. Will natürlich da nicht verallgemeinern, denn natürlich gibt es ganz unterschiedliche Arten und Weisen, wie das empfunden wird.


1. Ich brauche Sex regelmäßig - ich habe viele Freundinnen (alle??), die so denken.
2. stimmt - wenn die Bindung und das Verhältnis¨zum Mann (oder auch nur seine Fähigkeiten) gut genug sind, kann eine Frau viele intensivere und zahlreichere Orgasmen erleben. ich habe es schon selber erlebt!
3. Nein, doch könnte man schon verallgemeinern. Wenn zwischen Mann und Frau alles passt (die Lust, das Verlangen, die Anziehungskraft), dann sind uns Frauen in Sachen Orgasmus keine Grenzen gesetzt. Es braucht ja nicht der ideale Partner zu sein, den es unter Tausenden nur einmal gibt, es reicht schon, wenn er zuhören und lernen kann/will.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 30.03.2010 um 22:11.]
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Verfasst am: 30. Mar 2010 23:54
allioli
allioli
Dabei seit: 16.03.2010
Beiträge: 16
@Sophia

Nein ich halte nichts von den Klischees das dunkelhaeutige, blonde, rothaarige oder sonst etwas Frauen... Mehr an Sex denken, wie andere Frauen. Das ist garantiert keine Sache der Haut oder der Haare!
Es ist vielmehr eine Einstellung die in der Erziehung von Jugendlichen gemacht wird! In Europs, ist es noch immer verrufen wenn ein "Kind" ein Kind bekommt und die meisten Leute geben dann als Grund finanzielle Gruende und Ausbildung an... wogegen das es in Laender Suedamerikas ganz "normal" ist, dass ein Maedchen schwanger wird, ein Kind bekommt und die ganze Familie es unterstuetzt....

Und wenn kein Vater da ist....???? Na und?!

Auch wenn ich selber diese Einstellung bestimmt nicht vertrete, muss ich mich aber immer wieder (besonders wenn ich die Kinderaugen und vor allem das Kinderlachen hoere und sehe) fragen: Wer ist denn gluecklicher?? Die mit ihrer Armut und den Kindern.... Oder wir hier in Europa!!!

Was haben wir denn???? Einen Job, Einen Lohn; und was noch??? Mit 45 einen Herzinfarkt!

Allioli

Ps.: Darum lebe ich nicht mehr in Deutschland!!!! Und mein Traum ist ein Leben in Columbien! icon_wink.gif
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