Liegt Monogamie in der Natur des Menschen?
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Verfasst am: 14. May 2010 21:04
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Pandora
Themenersteller
Dabei seit: 18.08.2009
Beiträge: 73
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Ich habe gerade den Artikel mit dem gleichnamigen Titel gelesen, und dieser hat mich ein bisschen nachdenklich gemacht. Es wurde hier ja schon viel zu diesem Thema diskutiert, doch trotzdem kann man sich immer wieder die Frage stellen: Wieso? Wieso sollte man treu sein? Wieso genügt emotionale Treue nicht? Damit meine ich nicht, dass ich nach Ausreden fürs Fremdgehen suche, sondern dass in jedem Menschen dieser Gedanke irgendwo verankert ist, dass man leidet, wenn der Partner untreu ist. Also, wieso? |
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Verfasst am: 15. May 2010 16:27
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KarinL
Dabei seit: 11.09.2009
Beiträge: 29
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In dieser Hinsicht ist der Mensch wirklich egoistisch. Es wäre doch viel einfach,mehrere Partner zu haben, die einen jeder auf seine Weise erfüllen. Ohne die Monogamie wäre wirklich so einiges leichter in der Beziehung. |
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Verfasst am: 16. May 2010 06:50
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lili79
Dabei seit: 19.08.2009
Beiträge: 71
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Ich würde Monogamie, das Zusammensein und die Liebe zu einem Menschen, nicht als Egoismus, sondern als Exklusivität bezeichnen. Natürlich gibt es in einer monogamen Beziehung unzählige Probleme, die auf einen zukommen und die gemeistert werden müssen, doch das gemeinsame Bewältigen von Problemen macht die Beziehung zu zweit erst so einzigartig. Monogamie ist deswegen so einzigartig, weil wenn man in die Augen des Partners schaut, erkennt man die Hingabe, die nur für einen da ist. Wenn man die Beziehung jedoch als Gemeinschaft zur Befriedigung unterschiedlicher Bedürfnisse ansieht, dann erscheint es natürlich als logisch und einfacher, dass der Mensch mit mehreren Partnern (gleichzeitig) zusammenlebt. Mehrere Partner bedeuten dann auch unterschiedliche Bedürfnisse, die gestillt werden. ABER: Ist es denn nicht viel schöner, wenn eine Person dazu in der Lage ist, alle Bedürfnisse zu stillen? wenn die Hingabe, Liebe und Leidenschaft zu einem Partner so groß sind, dass dieser erkennbar dazu bereit ist, über den eigenen Schatten zu springen, die eigenen Bedürfnisse hinter sich zu lassen, um dem geliebten Partner zur Seite zu stehen? wegen diesem exklusiven Gefühl meine ich, dass sich die Monogamie lohnt, dass Monogamie kein steifes Gerüst der westlichen (katholischen) Gesellschaft ist (wie so manch einer zu glauben scheint) und dass durch die mit Monogamie verbundenen "Probleme" auch Probleme anderer Arten des Zusammenseins sind. Man denke da nur an die Eifersucht, die nicht von der Form der Beziehung, sondern vom Menschen abhängig ist. |
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Verfasst am: 17. May 2010 12:41
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geiler_sachse
Dabei seit: 07.08.2009
Beiträge: 238
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wenn meine freundin dafür wäre, hätte ich keine probleme damit, liebe und sex zu trennen und somit mehrere sexualpartnerinnen gleichzeitig zu haben. wenn diese zwei dinge richtig getrennt werden, sodass es zu keiner eifersucht kommt, dann braucht man auch nicht monogam zu sein. doch: a) es besteht immer die gefahr, dass jemand anderes besser ist b) wieso wird monogamie immer auf sex bezogen? |
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Verfasst am: 19. May 2010 08:20
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Desdemona
Dabei seit: 09.08.2009
Beiträge: 37
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@geiler_sachse: Würdest du es nicht vermissen, bei deiner Freundin nicht in allen Bereichen an erster Stelle zu stehen? Ich finde, dass dies eine gute Beziehung ausmacht. |
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Verfasst am: 20. May 2010 09:38
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geiler_sachse
Dabei seit: 07.08.2009
Beiträge: 238
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@desdemona: ich bin mir meiner persönlichen vorteile so wie auch nachteile vollkommen bewusst, ich habe keine probleme damit fehler zuzugeben oder kritisch meine schwächen zu betrachten. aus diesem grund weiß ich, dass meine freundin in manchen lebensbereichen etwas benachteiligt ist, weil sie mit mir zusammen ist. und das ist in jeder beziehung so. man mag vielelicht gut im bett sein, doch jemand anderes ist ein besserer koch, ein besserer handwerker usw. doch weil sich hier die monogamie im wesentlichen daraif bezieht, das bett mit nur einem partner zu teilen, was viel wichtiger ist als die zuvor genannten besipiele, bedeutet das dann für den einzelnen partner: auf einen wichtige asekt der partnerschaft zu verzichten, die beziehung aufzulösen oder fremdzugehen (was auch affairencouch schon mehrmals betonte). man kann aber auch fachliche hilfe aufsuchen und hopffen, dass es klappt. weil schließlich doch wichtig ist, dass man sich liebt. so komme ich auf die ewige frage zurück: kann man liebe und sex trennen? |
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Verfasst am: 21. May 2010 20:01
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CatLover
Dabei seit: 16.05.2010
Beiträge: 28
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Ich finde, dass es kaum etwas schöneres gibt als das Gefühl, für jemanden der einzige auf der Welt zu sein. Denjenigen, denen dieses Gefühl nicht ausreicht oder nichts bedeutet, denen bleiben ja immer noch andere Wege und Möglichkeiten. Schmerzhaft wird es, wenn zwei Personen mit unterschiedlichen Ansichten diesbezüglich eine Beziehung eingehen. |
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