Die Wahrheit über den Keuschheitsgürtel

13.12.2010 | J. P.

Wir entführen Sie auf eine Reise durch die Geschichte des Keuschheitsgürtels. Alles über den Keuschheitsgürtel und wie er entstanden ist!

 

 

Keuschheitsgürtel

Der Keuschheitsgürtel sollte Frauen am Fremdgehen hindern.

 

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Die Geschichte des Keuschheitsgürtels fängt schon lange vor dem späten Mittelalter an. Doch da ist der Keuschheitsgürtel zum Teil der Garderobe der bürgerlichen Frauen und der Frauen aus der Oberschicht geworden. Der Keuschheitsgürtel sollte seine Besitzerin daran hindern, die Unschuld zu verlieren, sie vor einer Vergewaltigung oder ungewollter Schwangerschaft schützen oder ihre Enthaltsamkeit zu gewährleisten. Der Keuschheitsgürtel bestand aus einem Stahlgürtel und einem handbreiten Stahlband, der den Vaginaleingang verdeckte. Das Band hatte jedoch ein paar Öffnungen, damit die Frau ihre Bedürfnisse verrichten konnte. Der Keuschheitsgürtel wurde mit einem kleinen Schloss gesichert, den Schlüssel hatte nur der Mann. Es gibt jedoch viele Legenden über einen zweiten Schlüssel, den die Frauen anfertigen ließen.

Die Geschichte des Keuschheitsgürtels

Bereits in den Erzählungen aus der griechischen Mythologie wurde eine Art Keuschheitsgürtel erwähnt, es gibt aber keine Beweise dafür, dass Männer im antiken Griechenland ihren Frauen wirklich Keuschheitsgürtel angelegt haben. Es gibt viele Mythen darüber, dass Frauen von Rittern solche Gürtel tragen mussten, während ihre Männer in Kreuzzügen kämpften. Die ältesten Keuschheitsgürtel, die gefunden wurden, stammen jedoch alle aus der Zeit nach den Kreuzzügen.

Im Werk Bellifortis von Konrad Kyeser aus dem Jahr 1405 wurde der Keuschheitsgürtel erstmals schriftlich erwähnt. Der Keuschheitsgürtel wurde angeblich von den Florentinern erfunden, da ihre Frauen als sehr untreu galten. Im 15. und 16. Jahrhundert war der Keuschheitsgürtel, der auch unter dem Namen Florentiner Gürtel bekannt ist, in ganz Europa anzutreffen. Er wurde technisch ausgereift, die reichen Bürger ließen ihn sogar schmücken. Im katholischen Spanien wurde er bis zum 19. Jahrhundert benutzt. In manchen Ländern mussten Kinder noch am Anfang des 20. Jahrhunderts einen Keuschheitsgürtel tragen, damit sie sich nicht selbstbefriedigen konnten.

Der Keuschheitsgürtel heute

Heute sind Keuschheitsgürtel nur noch in Museen und Erotikläden zu finden. Der harte und kalte Stahl wurde durch das weiche und sexy Leder ersetzt. Einem Bericht aus dem Internet zufolge müssen Masseurinnen in der indonesischen Stadt Batu eine Art modernen Keuschheitsgürtel tragen, um die Prostitution in ihrer Stadt einzudämmen. Ihre neue Dienstbekleidung ist nämlich mit einer Art Schloss versehen, das nur die Salonbesitzer aufschließen können. In Erotikläden gibt es sogar Dessous mit einem eingebauten GPS-Sender, damit der Mann immer sehen kann, wo sich seine Partnerin befindet. Was kommt wohl als Nächstes?

 

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