Gehen guter Sex und viel Geld einher?
Amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass guter Sex und viel Geld einhergehen. Wie kommt das?
Mehr Geld, mehr Sex, mehr Orgasmen? (jlp)
Geld verleiht Sicherheit und Gewissheit und sorgt für guten Sex
Geld verleiht Sicherheit und Gewissheit, was sich auch auf den Sex auswirkt. So sollen die Intensität der Orgasmen und ihre Häufigkeit mit dem Vermögen des Partners in Verbindung stehen. Thomas Pollet ist der Überzeugung, dass dies eine besondere Folge der Evolution ist. Der Orgasmus stellt nämlich für die Biologen ein großes Rätsel dar, da er lediglich für eine geringe Zahl von Tierarten spezifisch und sein Zweck nicht ganz offensichtlich ist. Einige Psychologen sind somit der Überzeugung, dass die Partnerwahl mit dem evolutionären Bedürfnis nach Überleben in Verbindung steht, was in unserer Gesellschaft die finanzielle Absicherung ist. Neben der Gesichtssymmetrie, einem schönen Körperbau und der Attraktivität wird Geld zum führenden Faktor der Fortpflanzung.
Kleider, ein Autos, Geld. Glück kann man kaufen, oder zumindest Sex. (jlp)
Sex (Orgasmus) und Geld
David Buss, Professor für Psychologie an der Universität von Texas in Austin, untersuchte in seinem Buch "Die Evolution des Begehrens. Geheimnisse der Partnerwahl" die Funktion des Orgasmus. Er schrieb: "Sie könnten die emotionalen Bindungen mit einem hochwertigen Mann fördern oder als Signal gewertet werden, dass die Frau sexuell befriedigt ist und somit sexuelle Befriedigung nicht bei einem anderen Mann suchen wird. Solche Orgasmen verraten uns, dass die Frau außerordentlich treu ist und es sich lohnt, in sie und ihre Kinder zu investieren." Ein Mann, der Geld hat, und seine Partnerin weiß, dass er für sie und ihre Kinder wird sorgen können, wird entspannter sein und den Sex besser genießen können. Dies sollte jedoch nicht mit bewusstem Nachdenken und der Beziehung zwischen Mann und Frau verwechselt werden. Hierbei ist von einer "animalischen" Reaktion auf die Faktoren der Sexualität die Rede.
Die Rolle der Chinesinnen verändert sich, hoffentlich dadurch auch ihre Orgasmuskraft. (jlp)
Chinesinnen und Orgasmen
Die Chinesen haben eine Massenstudie unter der chinesischen Bevölkerung über ihr Sexualleben, Einkommen und viele andere Faktoren durchgeführt. Die Schlussfolgerungen wurden anhand 1.534 Frauen, die auf Fragen über ihr Sexualleben antworteten und in einer Beziehung lebten, gezogen. 121 Frauen erlebten immer einen Orgasmus, 408 erlebten ihn häufig, 762 manchmal und 243 selten oder nie. Die Zahlen decken sich mit denjenigen, die auch aus Umfragen und Studien aus den westlichen Ländern hervorgehen. Die Studienergebnisse sind vor allem für Männer schockierend, die die eigene Libido an der Fähigkeit, die Frau zum Orgasmus zu führen, messen. Jedoch braucht man nicht alles schwarzzusehen, da sich Ihnen jetzt zwei Wege eröffnen. Entweder werden Sie reicher oder Sie verbessern Ihre Qualitäten im Bett. In jedem Fall werden Sie für mehr Orgasmen sorgen, wenn Sie für die eigene Sicherheit und die Ihrer Familie sorgen. Andererseits können Sie der Evolution die Schuld geben, wenn Sie arm sind und Ihre Frau nicht befriedigen können. In der Zeit der Rezession kommt eben jeder Unsinn gelegen.
































