Harry S. Morgan und die Pornoindustrie

7.11.2010 | PeterD

Harry S. Morgan erzählt aus seiner Sicht über die Pornoindustrie, die seiner Meinung nach wieder im Aufschwung sein soll.

 

 

 

Harry S. Morgan

Für Harry S. Morgan gehört die Krise in der Pornoindustrie zur Vergangenheit. (PhotoXpress)

 

Die Kameras, Scheinwerfer und Vibratoren sind an, Gleitmittel und Körperflüssigkeiten fließen wieder in Strömen. Noch vor zwei Jahren behauptete der Pornoproduzent Harry S. Morgan, dass wegen der Weltwirtschaftskrise der Umsatz in der Pornoindustrie um Schwindel erregend 70 % zurückgegangen ist. Doch heute sitzt der 64-jährige Harry S. Morgan schon wider im Friseurstuhl, die Krise in der Pornoindustrie scheint vorüber zu sein.

Harry S. Morgan – Veteran der Pornoindustrie

Harry S. Morgan, mit bürgerlichem Namen als Michael Schey bekannt, dreht schon seit 1988 Pornofilme, für die er zahlreiche Preise bekommen hat. Neben drei Venus-Awards, dem Preis der größten europäischen Erotikmesse, bekam er auch einen Preis für sein Lebenswerk, den er jedoch abgelehnt hat. Harry S. Morgan ist vor allem durch seine Arbeit mit bekannten Pornodarstellerinnen wie Vivian Schmidt oder Gina Wild berühmt geworden. Seine Filme beinhalten u. a. Szenen mit extremen Sexualpraktiken wie die Doppelpenetration, Fisting oder Pissing. Der geschulte Fotograf tritt in seinen Filmen auch selbst auf – jedoch nicht als Darsteller, sondern angezogen in der Rolle eines Journalisten, der sich mit den Darstellerinnen unterhält.

Harry S. Morgan – das Internet als Retter

Noch vor zwei Jahren war Harry S. Morgan auf der Venus in Berlin fast völlig mittellos. Damals machte er die hohen Benzin- und Lebenskosten für die Krise in der Pornoindustrie verantwortlich. Der Verkauf und Verleih von DVD’s und Videos gingen wegen des leichten Zugangs im Internet stark zurück, weswegen Harry S. Morgan den Entschluss fasste, sein Geschäft ins Internet zu verlagern.

Wie es sich heute herausstellt, war das damals eine sehr gute Entscheidung, Harry S. Morgan sitzt wieder im Porno-Sattel. Für die Bild erklärte er, dass sich der Verkauf von DVD’s in der Zwischenzeit zwar nicht erholte, doch dafür blühte das Geschäft mit den Inhalten im Internet und für das Handy auf. „Der Bedarf an Pornografie ist da, doch dieser manifestiert sich nicht in den Videotheken.“ Auch die große Auswahl an kostenloser Pornografie im Internet wirkt sich nicht schädlich aufs Geschäft aus, da die Besitzer von HD-Fernsehgeräten entsprechende Qualität verlangen, die von den kostenlosen Anbietern nicht gewährleistet werden kann. Die Pornoindustrie hat die Krise bewältigt und wurde mit neuen Einnahmequellen und Marketingstrategien neu geboren.

 

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