Unser Sexualverhalten wird immer eingeschränkter!
Doch, wo auf der Welt gibt es anstelle eines gesunden Sexualverhaltens eher ein verhaltenes Sexualleben?
Mehr als die Hälfte der Befragten legen ein Sexualverhalten an den Tag, das sie nicht befriedigen kann. (jlp)
In der letzten Studie des Kondomherstellers Durex zeigte sich, dass sich beim Sexualverhalten der Erdbevölkerung in den letzten Jahren ein negativer Trend abzeichnet. Die Deutschen sind da keine Ausnahme, denn bei knapp zwei Dritteln der Befragten weicht das eigentliche Sexualverhalten im Bett von den amourösen Bedürfnissen und Wünschen ab.
Das Sexualverhalten der Weltbevölkerung lässt zu wünschen übrig
Für 60 % der Studienteilnehmer ist Sex ein angenehmer, spaßiger und bedeutender Teil ihres Lebens, doch nur 44 % sind der Meinung, dass sie am eigenen Sexualverhalten nichts verbessern wollen. Zwei Drittel der befragten Menschen fühlen sich im Sexualverhalten eingeschränkt, die Hälfte hadert mit seiner Qualität. Der Sex kommt also entweder zu kurz oder ist nicht aufregend und abwechslungsreich genug. Der Orgasmus, für viele der eigentliche Zweck des menschlichen Sexualverhaltens, wird nur von 48 % der Teilnehmer regelmäßig erreicht. Dabei wird auch deutlich, dass bei dem derzeitig üblichen Sexualverhalten in einer Beziehung die Männer die Oberhand haben, sie sind, was den Orgasmus angeht, nämlich doppelt so erfolgreich wie die Frauen. Trotzdem sind auch Männer in ihrem Sexualverhalten oft behindert: 24 % gaben zu, schon einmal an Erektionsstörungen gelitten zu haben, und 22 % hatten Probleme, die Erektion aufrechtzuerhalten.
Gibt es noch Hoffnung für das Sexualverhalten der Menschheit?
Das aktivste Sexualverhalten zeigen Menschen von 20 bis 34 Jahren, doch auch in der Altersgruppe über 65 gibt es noch viele, die mehr als einmal pro Monat Sex haben. Unterschiede im Sexualverhalten können aber auch hinsichtlich der Nationalität und des kulturellen Hintergrundes der Befragten festgestellt werden. Die Nigerianer sind mit 78 % die bezüglich ihres Sexualverhaltens zufriedenste Nation, von den Japanern hingegen können nur 10 % behaupten, sie hätten ein vollkommen befriedigendes Sexualleben. Die Franzosen haben zwar ein reges Sexualverhalten – sie praktizieren 137-mal im Jahr den Beischlaf und führen so die Rangliste an – fast zwei Drittel der Befragten werden in ihren Erwartungen dabei jedoch enttäuscht.
Das Sexualverhalten der Deutschen ist weder besonders ausgeprägt, noch besonders fantasiereich. (jlp)
Und wie steht es mit den Deutschen und ihrem Sexualverhalten?
Laut Studie hat der Deutsche durchschnittlich 117-mal pro Jahr Sex. In Bezug auf die Häufigkeit liegt dieses Sexualverhalten über dem internationalen Durchschnitt von 103-mal. Beim Vorspiel verlassen die Deutschen das Mittelfeld und reihen sich im oberen Drittel des Rankings ein. Die beliebtesten Hilfsmittel in deutschen Schlafzimmern sind Pornofilme. Damit gleicht das Sexualverhalten der Deutschen vor dem eigentlichen Akt den Vorlieben der meisten anderen Weltbürger. Der Geschlechtsakt selbst dauert mit 18 Minuten bei den Deutschen jedoch nicht lange genug, um hinsichtlich Ausdauer beim Sexualverhalten den weltweiten Durchschnitt zu übertrumpfen. Bleibt noch die Einschätzung des eigenen Sexualverhaltens: Nur 38 % der Studienteilnehmer aus Deutschland sind mit ihrem Sexualleben zufrieden und würden an ihrem Sexualverhalten oder dem des Partners nichts ändern wollen.
































