Was für Namen für Geschlechtsteile kennen Sie denn?
Haben Sie Kinder und wissen nicht, wie Sie ihnen erklären könnten, wie das da zwischen ihren Beinen zu nennen wäre? Dann lassen Sie sich von uns beraten.
„Mein Pullermann wird mal für soooo einen Bauch sorgen!“ (jlp)
Ein ständiges Dilemma in Bezug auf Namen für Geschlechtsteile
Grundsätzlich ist es immer sinnvoll, Kindern die „offiziellen“ Namen für Geschlechtsteile beizubringen. Benennungen wie Penis, Anus und Klitoris müssen ganz einfach aus Ihrem Mund kommen. Sie werden Ihren Kindern mit Sicherheit nicht schaden, aber Sie brauchen auch nicht darauf zu bestehen, wenn Ihr Kind einen anderen Begriff für seine Geschlechtsteile gebrauchen möchte. Die Namen für Geschlechtsteile gründen irgendwie auf der Beziehung jener mit dem Urinieren, was für ein Kind sehr praktisch ist. Und dann entstehen Namen für Geschlechtsteile wie Pulli, Pipi, Pippi, Pippi-Döschen, Pullermann, und es ließe sich auch noch manches Andere finden. Das Kind kennt somit einen gebräuchlichen Namen für Geschlechtsteile, der nichts mit Sex zu tun hat. Als wir verschiedene Menschen danach fragten, welche Namen für Geschlechtsteile sie den gebrauchten (wir nannten die Geschlechtsteile ganz salopp Penis und Vagina), antworteten Sie mit den von uns schon Angeführten, sowie auch noch Anderen, wie zum Beispiel Loni, Mumu, Möschen, Uschi, Bärbel, Schnecke, Schenkchen, Pimmel, Pimmelmann oder Spatzerl. Es lassen sich mit Sicherheit noch andere Namen für Geschlechtsteile finden, darum möchten wir unsere Leser und Leserinnen herzlich bitten, in unserem Forum einige davon mit uns zu teilen, soweit Sie natürlich welche kennen sollten. Die aufgezählten Begriffe pendeln sich bei Kindern ganz einfach ein und wir nehmen Sie, aus deren Mund gehört, auch als etwas ganz Normales an. Wenn jedoch Erwachsene solche Ausdrücke gebrauchen würden, dann klänge dies irgendwie komisch. Wie wär’s zum Beispiel mit einer Kostprobe im Sinne von „Ich möchte deine Bärbel lecken!“ oder „Lutsch mein Spatzerl!“. Sehen Sie, worauf wir hinaus wollen? Na ja, diesbezüglich können wir mit „medizinischen“ Bezeichnungen wie Penis, Vulva, Vagina, Eichel, Klitoris, Schamlippen, Hoden usw. einfacher umgehen, wie es scheint. Wenn Ihr Kind mit der Frage in Bezug auf Namen für Geschlechtsteile herausrückt, sollten Sie ihm so viele Bezeichnungen wie möglich zur Auswahl geben. Bezeichnung der vulgären oder eher sinnverfehlten Sphäre, wie Fotze, Muschi, Pussy, Schwanz, Cock, Liebeskrieger, Stechomat oder Ähnliches, sollten aber lieber von Kinderohren ferngehalten werden.
Kinder sprechen und denken auf ihre eigene Art und Weise, darum zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber. Letztendlich könnten ja auch Sie aufregende Namen für Geschlechtsteile von ihnen lernen. (jlp)
Namen für Geschlechtsteile aus anderen Gefilden
In jeder Sprache wird das Dilemma der Namen für Geschlechtsteile auf die eine oder die andere Wiese geglättet. Sollten die Benennungen nichts mit dem Urinieren zu tun haben, so machen deren Urheber einen Ausflug in die Welt der Tiere oder versuchen es mit Kosenamen zweifelhafter Bedeutung oder gar mit Verkleinerungsformen. Der Englisch sprechende Teil der Welt ist zwar voll von verschiedensten Bezeichnungen für den Penis und die Vagina, aber Erwachsene stehen auch hier bei ihren Kindern vor einem Problemchen. In Sachen der Namen für Geschlechtsteile gebrauchen Sie Ausdrücke wie private parts, boys’ and girls’ parts, fanny oder giny. Italiener gebrauchen zum Beispiel dafür sogar Ausdrücke wie Fiorella (Röschen) oder Farfallina (weiblicher Schmetterling) und für den Penis so etwas wie Uccelino (Vögelchen) oder Pisellino (kleine Erbse). Vor dem spezifischen Problem der Namen für Geschlechtsteile stehen irgendwann alle Eltern Rund um den Erdball. Sie stehen dann vor Benennungen, die sie entweder als zu vulgär, zu fad, zu märchenhaft, zu medizinisch oder gar zu unkonkret erachten. Tatsache ist, dass Kinder auch in dieser Hinsicht ganz von selbst kreative Lösungen für die Namen der Geschlechtsteile finden und letztendlich ganz von selbst jene wählen, die ihnen am meisten gefallen. Also, noch einmal unser Rat an Sie: Nennen Sie Ihren Kindern die „offiziellen“ Namen für Geschlechtsorgane und lassen Sie ihnen dann freie Hand bei der Formung jener, die in derer eigenen Welt am besten funktionieren.































