Was zählt: das Aussehen, das Geld oder der Charakter?
Bei der Partnerwahl spielen so manche Eigenschaften eine Rolle. Aber welche sind die ausschlaggebendsten?

Im Jugendalter gründet die Partnerwahl auf Äußerlichkeiten. Mit dem Alter verlieren diese jedoch an Bedeutung. (PhotoXpress)
Er ist schön, na und?
Es ist allgemein bekannt, dass die Schönheit des Mannes bei der Partnerwahl von keiner großen Bedeutung ist. Eine Frau wird zwar von einem schönen und gut gebauten Äußeren beziehungsweise Gesicht angezogen, weil diese ihrem ästhetischen Wahrnehmungssinn entsprechen. Aber sie wird ihre erotische Offenheit, Bereitschaft zur Liebe und schon gar nicht eine Heirat davon abhängig machen. Dem Schönheitsideal eines Mannes, das normalerweise in Männerzeitschriften oder Modejournals zu sehen ist, zieht sie lieber ein männliches Äußeres, Charakterstärke, eine bestimmte Selbstständigkeit und Besonderheit vor.
Der Charakter als Frauenmagnet
Noch mehr Aufmerksamkeit richtet sie jedoch den Geistes- und Charaktereigenschaften, vor allem jenen, die sie betreffen. Aufmerksamkeit und Achtung, eine bestimmte jedoch nicht zu große Übermacht, durch die sie sich sicher fühlt, rufen in ihr auch erotische Gefühle hervor. Es ist allgemein bekannt, dass auf bestimmte Frauen gesellschaftliches Ansehen, Macht und Geld eine ähnliche Wirkung wie ein Männerparfüm oder sogar ein Aphrodisiakum haben.
Normalerweise weckt man aber die Liebe einer Frau mit Charakter und Zuverlässigkeit, mit Treue und Beständigkeit, mit Witz und Verstand, mit Aufmerksamkeit und Fürsorglichkeit. Es braucht nicht ausdrücklich betont zu werden, dass bei der sexuellen Vereinigung zweier Körper auch die körperliche Kraft, Feurigkeit und Schwung, Leidenschaft und Temperament eine rolle Spielen.
Und was sucht der Mann?
Im Gegenzug zu den Frauen sind Männer stärker auf das Äußere fixiert. Damit sie eine Frau reizt, muss sie schön oder wenigstens attraktiv sein, d. h., sie muss eine gute Figur und ein symmetrisches Gesicht haben. Die Haare sind sehr wichtig, die meisten Männer lieben lange und blonde Haare. Den größten Reiz machen für Männer jedoch die weiblichen Brüste aus.
Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass ein Mann, wenn er eine Frau sieht, sich automatisch und unbewusst zuerst ihre Brüste in Augenschein nimmt, erst dann oder später das Gesicht. Auch die Beine und die Form des Hinterns spielen beim Wecken des sexuellen Interesses beim Mann eine sehr wichtige Rolle. Eine Frau kann somit ganz leicht das sexuelle Verlangen und die erotischen Gefühle anregen. In einer Liebespartnerschaft können diese weiblichen Attribute zur Gefühlsteigerung beitragen. Deswegen sollte sie die Frau nicht verstecken. Mit dem entsprechenden Outfit kann sie sie betonen und verführerischer machen.
Schönheit bedeutet Blindheit – längerfristig betrachtet
Eine Beziehung, die vorwiegend oder ausschließlich auf den körperlichen Leckerbissen beruht, ist in den meisten Fällen von keiner langen Dauer. Spätestens, wenn das sexuelle Verlangen verklingt, tritt die gegensätzliche Reaktion in Form von Überdruss und Abneigung ein, wenn es keine geistige oder mentale Verbindung zwischen den Partnern gibt. Aus diesem Grund sind schöne Frauen selten glücklich und müssen achtgeben, keine falsche Partnerwahl zu treffen.
Wie gehen die Begriffe schön, reich und Liebe einher?
Während unter Männern unbewusst ein Konkurrenzkampf stattfindet, wer die schönste Frau erobern wird, achten die Frauen darauf, dass sie nicht nur erobert, sondern auch zu ihrer Frau werden. Auf diese Weise entsteht das Paradox, dass nur die fähigsten, erfolgreichsten, mächtigsten und reichsten Männer die schönsten Frauen haben, ohne dabei je ein Wort über die Liebe zu verlieren.
Oft sind Frauen in der Lage, dem Mann eine Illusion von Liebe vorzuspielen. In den meisten Fällen fällt dieses Gerüst aus gegenseitigem Betrügen irgendeinmal zusammen. Die Folgen sind bekannt: von Streitigkeiten und Krisen in der Ehe bis hin zu gegenseitigem Quälen und zahlreichen Scheidungen.
Wie bleibt die Beziehung erotisierend?
In einer "echten" Beziehung können diese Tatsachen, in entsprechendem Maße, den gegenseitigen Reiz zwischen den Partnern erhalten oder sogar steigern. Lassen Sie mich nur daran erinnern, dass dabei auch die Hygiene, Kleidung und natürlich erotische Intimwäsche eine besondere Rolle spielen. Wenn der Partner solche Wünsche hegt, dann sollte sie ihm der andere ruhig erfüllen, solange ihm diese keine zu großen Opfer abverlangen. Richtige Reizmittel, Aphrodisiaka und ähnliche stimulierende Stoffe braucht ein junger Mensch nicht. Bis zu einem bestimmten Alter liegt die Quelle für alles Erotische im Auge des Betrachters. Die Fähigkeit zum Reizen wird somit schon auf der körperlichen Ebene gewährleistet, nur der denkende Kopf muss die richtige Richtung einschlagen, damit er darauf reagieren kann.























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