101-mal jährlich Sex haben
101-mal in Jahr Sex zu haben kann schon anstrengend sein und verlangt sehr viel Kreativität. Doch das Ergebnis ist es wert: Sie haben 101-mal im Jahr Sex!
101-mal hintereinander Sex zu haben, kann für eine Beziehung nur von Vorteil sein. (PhotoXpress)
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101-mal jährlich Sex haben
Die Idee, über die wir schreiben werden, bekam Annie Brown, als sie auf einer Konferenz vom 100-Tage-Klub gehört hat. In diesen Klub kann man nur eintreten, wenn man verheiratet ist oder eine feste Beziehung hat, und 100 Tage lang keinen Sex hatte. Doug und Annie haben beschlossen, diese Regel auf den Kopf zu stellen, und haben darüber ein Buch geschrieben, wie man 101-mal im Jahr Sex hat. Das Buch wurde im letzten Jahr veröffentlicht.
Da die Amerikaner durchschnittlich 66-mal im Jahr Sex haben, hatten Annie und Doug keine Probleme damit, diese Zahl in etwas mehr als drei Monaten zu erreichen. Das bedeutet, dass sie jeden Tag zusammen verbringen und jeden Tag auch Zeit für ihre erotischen Bettaktivitäten finden mussten (101-mal hintereinander).
Während der 101-mal hatten sie nicht bloß nur Sex
Doug hat für die Sendung Today’s der Ann Curry seine Erfahrungen beschrieben: „Wir haben gelernt, dass wir es einfach tun müssen. Das kann man das ganze Leben nicht machen. Es ist zu anstrengend.“
„Wir berühren uns mehr. In diesen 100 Tagen hatten wir nicht nur Sex. Wir haben uns öfter umarmt, was auch seine positive Wirkung hatte." Annie fügte noch hinzu: “Wir haben gelernt, dass wir füreinander sorgen müssen. Dass wir einander mehr Aufmerksamkeit schenken müssen, wie am Anfang unserer Ehe."
101-mal Sex schweißen ein Paar zusammen
Die Idee ist ein bißchen verrückt, aber gerade deswegen auch interessant. Es braucht sehr viel Entschlossenheit und Willenskraft, um sich eine bestimmte Anzahl an Tagen festzulegen, an denen man Sex haben und sich dann auch daran halten wird. Doch ein solcher Entschluss, 101-mal hintereinander Sex zu haben, kann für eine Beziehung nur von Vorteil sein. Es geht schließlich ja auch nicht nur um Sex, sondern um Kommunikation, Intimität und Nähe. Es geht um eine Verpflichtung, dass man dem Partner ein wenig von seiner Zeit schenkt, dass man sich darum bemüht, sich die Zeit zu nehmen. Eigentlich sind schon die Beziehung oder die Ehe selbst ein Versprechen dem Partner gegenüber, dass man sich jeden Tag seines Lebens für den Partner Mühe geben wird. Nicht nur für die 101-mal hintereinander. Zwanghafter Sex ist wahrscheinlich ebenso dumm wie jede andere alltägliche Arbeit, die man sich selbst aufzwingt. Doch gerade diese Dinge sind es meistens, die den Menschen aus der Mutlosigkeit, Verzweiflung und Überdrüssigkeit reißen. Der Mensch braucht heutzutage eine feste Struktur, auch wenn der Sex ihm diese darstellen soll. Na, Lust auf 101-mal Sex bekommen?
Mehr zum Thema Häufigkeit von Sex finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!

































