Ein Mittel gegen Homophobie wäre nicht schlecht
Homosexuelle werden immer noch gehasst und vertrieben. Wieso?
Die Gründe für das Herabsehen auf Homosexuelle und ihre Vertreibung rund um den Erdball quellen größtenteils aus dem Gedankengut der größten westlichen Religionen. (jlp)
Homophobie ist schon seit Jahr und Tag in unserer Gesellschaft vorhanden
Die Gründe für das Herabsehen auf Homosexuelle und ihre Vertreibung rund um den Erdball quellen größtenteils aus dem Gedankengut der größten westlichen Religionen. Gleichgeschlechtliche Liebe ist den Häuptern und Oberhäuptern der weltlichen Vertretung verschiedener Gottheiten immer noch ein Dorn im Auge. Es gibt immer noch „Pastoren“, die gar Gewalt gegen Homosexuelle predigen, wogegen Predigten gegen Homophobie eher eine äußerst seltene Ausnahme darstellen. Die Diskriminierung von Homosexuellen scheint im „religiösen“ Sinne immer noch einen hohen Stellenwert zu haben, wogegen die nicht säkulare Gesellschaft ihre Gesinnung gegen Homophobie doch immer lauter verkündet.
Sexuelle Verklemmtheit als Hürde im Kampf gegen Homophobie
Auch die allgemeine sexuelle Verklemmtheit einer bestimmten Gesellschaft verleiht der Homophobie Flügel. Im Sinne der sexuellen Verklemmtheit wird Homophobie nicht bloß von Gläubigen unterstützt, sondern auch von sexuell unbefriedigten, unerfüllten, oft im Dunkeln tappenden, gar latent homosexuellen selbst ernannten Atheisten.
Nach Sigmund Freud werden alle Menschen als Bisexuelle geboren und besitzen die Fähigkeit, beiden Geschlechtern erotisch zu begegnen. Eine klare Aussage gegen Homophobie, wie wir meinen. (jlp)
Freud und die Homophobie
Nach Sigmund Freud werden alle Menschen als Bisexuelle geboren und besitzen die Fähigkeit, auf beide Geschlechter erotisch zu wirken und beiden Geschlechtern erotisch zu begegnen. Eine klare Aussage gegen Homophobie, wie wir meinen. Nach Freud ist ein Homophobe also jemand, der sich mit seiner latenten Homosexualität nicht abfinden kann und sie auch nicht hinnehmen will. Zugleich unterdrückt solch ein Mensch seine latente Homosexualität auch nicht gänzlich! Trotzdem lässt er seinen homophoben Gedanken freien Lauf, da er denn nun schon lieber Homosexuelle hasst als sich selbst.
Die Geschlechterrolle(n)
Der Bezug zwischen Homophobie und der Geschlechterrolle gilt als ein moderner Vergleich aus der Sicht der sozialen Psychologie. Im Sinne der Geschlechterrolle ist Homophobie in jenen Gesellschaften stark vertreten, die die Rollen des Mannes und die Rollen der Frau strengstens unterscheiden und sie als dem bestimmten Geschlecht auf ewig zugehörig betrachten. Es handelt sich dabei auch um Gesellschaften, in denen Männer dominieren und ihre „exklusiven“ Privilegien nach Herzenslust ausleben. Homosexuelle werden in solchen Gesellschaften als Männer angesehen, die auf ihr Recht auf Dominanz und auf ihre exklusiven Privilegien mutwillig verzichteten, um die Rollen der Frauen für sich zu beanspruchen. Auf der anderen Seite werden Lesbierinnen als Kriminelle betrachtet, die sich die Identität von privilegierten Männern erschleichen wollten.
Lesbierinnen werden in streng männlich dominierten Gesellschaften als Kriminelle betrachtet, die sich die privilegierte, männliche Identität erschleichen wollen. (jlp)
Können Gays auch „männlich“ sein?
Im Sinne des Kampfes gegen Homophobie sind wir uns im Klaren, dass diese Frage ziemlich komisch klingt. Homosexualität wird nämlich nie und nimmer durch einen Mangel an Männlichkeit definiert, oder waren Julius Cäsar, Alexander der Große, Leonidas von Sparta, Lawrence von Arabien usw. keine männlichen Männer von Welt?
Ein klares „Ja“ gegen Homophobie? (jlp)
Können auch Homosexuelle homophob sein?
Es gibt auch solche Fälle, ja. Homosexuelle zum Beispiel, die sich selbst dafür hassen, tendieren dazu, ihren Hass lieber auf andere Homosexuelle zu projizieren. Viele so fühlende Homosexuelle scheuen Intimität und Partnerschaft, leben ihre Sexualität durch zahlreiche Kontakte mit verschiedenen einmaligen Sexualpartnern aus und bewundern die männliche Ausstrahlung von Heterosexuellen. Unterschwellig erachten sie den Kampf gegen Homophobie auch irgendwie als den Kampf gegen sich selbst. Sie sind sich jedoch oft nicht darüber im Klaren, auf welcher Seite sie in diesem Kampf eigentlich stehen. Eine Identitätskrise kann da bald anstehen.

































