Ein Penispiercing für den Herrn?
Worin liegt der Reiz, sich für ein Penispiercing seinen Penis durchstechen zu lassen? Gelüstet Sie es auch nach einem Penispiercing?

Wenn Nasen- und Zungenpiercing nach einem „Brüderchen“, dem Penispiercing, verlangen. (jlp)
Penispiercing durch Raum und Zeit
Das Penispiercing ist ein Teil der Weltgeschichte, da schon die alten Ägypter vor mehr als 4000 Jahren ihren Penis durchstechen ließen. Schon damals galt das Penispiercing als etwas Besonderes und wurde einem Mann im Zuge verschiedener Arten und Formen von Initiations- und Brauchritualen oder zur Bestimmung den ihm zugewiesenen Sozialstatus gestochen. Das Penispiercing hatte jedoch auch andere Bedeutungen. Die alten Römer stachen ihren Sklaven und Gladiatoren ein Penispiercing, um Kontrolle über ihr Sexualleben zu haben. In Indien war man der Überzeugung, dass ein Penispiercing den Lust- und Genussfaktor im Zuge bestimmter Sexstellungen anheben würde.
Um das Jahr 1825 herum, gründete die fesche Mode für den Herrn von Welt auf dem Postulat äußerst enger Beinbekleidung, wodurch der Penis eines Mannes a) ziemlich offensichtlich zum Vorschein kam und b) entweder stark nach rechts oder stark nach links gedreht die Hose ausbeulte. Um dem vorzubeugen, ließen sich viele, unter Ihnen auch Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha ein Penispiercing stechen, um die Hose und ihren Penis mithilfe eines in der Hose eingenähten Anhängers gerade zu halten. In den letzten 30 Jahren wurde das Penispiercing als Penisschmuck oder als Penisverzierung zum Begriff. War anfangs diese Praktik eher in der Domäne der Untergrundszene, bahnt sich heutzutage jedoch immer mehr ihren Weg in breitere Gefilden und gilt als sehr anregendes Stimulans beim Sex.
Die beliebtesten Formen von Penispiercing
Das Prinz-Albert-Piercing stielt die Show
Die Liebhaber von Penispiercing, damit ist natürlich der erlesene Kreis der Träger gemeint, haben mit größter Wahrscheinlichkeit mit dem Prinz-Albert-Piercing angefangen. Das Prinz-Albert-Piercing ist natürlich nach dem oben angesprochenen Prinzen Albert von Sachsen-Coburg und Gotha benannt, dem Ehemann der englischen Königin Viktoria. Dieses Penispiercing wird von der Harnröhre ausgehend mit einer Venenverweilkanüle bis zur Unterseite des Penis gestochen.
Der Reverse Prinz Albert, auch „Queen Victoria“ genannt
Diese Form von Penispiercing wird auch durch die Harnröhre gestochen, tritt aber auf der Oberseite der Eichel wieder hervor. Außerdem ist der Penisring voll geschlossen. Es ist darauf hinzuweisen, dass das Urinieren dabei oft Probleme bereiten kann.
Der Apradavya
Der Apradavya ist ein vertikal durch die Eichel des Penis gestochenes Penispiercing. Diese Form von Penispiercing stammt ursprünglich aus Borneo und wird schon im altindischen Kamasutra erwähnt.
Der Ampallang
Der Ampallang ist eine Form von Penispiercing, die horizontal durch die Eichel des Penis verläuft. Das Penispiercing kreuzt dabei entweder die Harnröhre oder verläuft knapp über ihr.

Denis Rodman soll ein Penispiercing haben. (jlp)
Warum überhaupt ein Penispiercing?
Warum bloß, und das fragen sich viele, würde irgendjemand überhaupt ein Penispiercing haben wollen? Na ja, viele möchten einfach nur etwas Besonderes, andere wollen ihr Sexualleben etwas exotischer gestallten und wiederum dritte wollen dadurch aufzeigen, dass sie originell anders sind. Viele bezeugen, dass ihnen ein Penispiercing zu größerer physischer Stimulation verhalf, wodurch auch ihre Partner mehr Genuss und Gefallen an Sex fanden. Das Penispiercing wird auch durch etwas Mystisches umgeben, was es zu einem umschwärmten mentalen Stimulans macht. Ein Penispiercing ist auch ein Zeichen für einen bestimmten Lebenswandel und die Eintrittskarte in einen „exklusiven Club“ zugleich.























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