Geschichte der Homosexualität in China
Die Geschichte der Homosexualität in China reicht weit zurück…
Männer geben sich genüsslich ihren Spielchen hin
Viele chinesische Kaiser hatten Liebhaber
Nicht nur im oft erwähnten antiken Griechenland, auch in China gibt es Beweise von Homosexualität und zwar aus dem 16. Jahrhundert vor Chr. Viele chinesische Kaiser hatten männliche Liebhaber. Ohne viel Aufregung wurden in China homosexuelle Neigungen toleriert, solange solche Menschen auch ihren gesellschaftlichen und familiären Verpflichtungen nachkamen – also heiraten und Nachkömmlinge zeugen.
Chinesen tolerierten nur männliche Homosexualität
Chinesen waren bis zum Einbruch der westlichen Kultur im 19. Jahrhundert, offen für Homosexualität, jedoch nur für männliche. Es gibt nur wenigen sachliche Beweise für Frauen-Homosexualität. Daraus kann man schließen, dass es sich eigentlich um männliche Dominanz und das Gefühl der Grenzenlosigkeit in ihrer Sexualität handelt und nicht so sehr um gleichgeschlechtliche Neigungen. Es zeigt aber auch, dass „Unnatürlichkeit“, die der Homosexualität zugeschrieben wird, eine Frage der zurzeit geltenden gesellschaftlichen Normen ist.
Herrscher hatten oft männliche Liebhaber
Homosexuelle wurden wie Übeltäter behandelt
Nach dem Jahr 1949 brachen in China andere Zeiten an. Es gab zwar kein direktes Gesetz, dass Homosexualität behandeln oder verbieten würde, was aber nicht bedeutet, dass Homosexuelle nicht bestraft wurden. Homosexualität geriet unter das Gesetzt über Hooliganismus, was in der Praxis bedeutete, das homosexuell orientierte Menschen gleich wie Hooligans, die gegen den Staat waren, eingesperrt und bestraft wurden. Auch Hooliganismus war nicht genau bestimmt, was der Regierung viel Spielraum gab um jeden und alles einzusperren. Hooliganismus wurde als krimineller Akt 1997 aus ihrem Gesetzbuch gestrichen. Viele sehen das als de facto Dekriminalisierung der Homosexualität. Aber das stimmt nur zum Teil. Das Fehlen von genauen Gesetzen erlaubt eine breite Interpretierung bestehender Gesetze. Besonders in einem Polizeistaat.
Über Lesben wurde in China nicht gesprochen (jlp)
Heutzutage wird Homosexualität in China unterdrückt
Im April 2001 strich China Homosexualität aus ihrem Register der Psychischen Krankheiten – nur zehn Jahre nach dem das die Weltgesundheitsorganisation gemacht hat. Die Ablehnung gleichgeschlechtlicher Neigungen hat in China keinen religiösen Hintergrund, noch werden Homosexuelle von Skinheads angegriffen. Die Ablehnung ist die Folge eines seelenlosen Staates, der Angst vor jeden Veränderungen hat und der großen Wert auf Familie und deren Weiterführung legt.
Homosexuelle Internetportale blühen in China auf
Ähnlich wie überall auf der Welt, mit kleinen Ausnahmen, haben es Homosexuelle in China schwer. Viele unterdrücken deshalb ihre Neigung und leben eine Leben voller Lügen, Unterdrückung und Einsamkeit. Leichter ist es für jene, die Geld haben und somit Zugang zu Orten, wo sie ihre Neigungen frei ausleben können. In größeren Städten gibt es Gayclubs, Saunen usw. Auch Internetseiten für Homosexuelle erleben zurzeit ihre Blütezeit.
Das Problem der Ablehnung von Homosexualität, auf der ganzen Welt, liegt nicht so sehr an der anderen sexuellen Orientierung, sondern an der Ablehnung von Andersartigkeit im allgemeinem.
































