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9.09.2009 | Z. J.

BEFAH (Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen) e. V. bietet Ratsuchenden Hilfe an.

 

 

Die Gay-Pride-Parade in San Francisco, 2004.

Die Gay-Pride-Parade in San Francisco, 2004.

 

Der BEFAH beziehungsweise der deutsche Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen e. V. wurde am 27. November 1997 in Laatzen bei Hannover gegründet. Es handelt sich dabei um eine ehrenamtliche Organisation, die nach dem Vorbild der 1972 in den USA gegründeten Elternvereinigung PFLAG entstand. Die BEFAH „bietet ratsuchenden Eltern, Angehörigen und Freunden Hilfe an, unterstützt die Bildung von Elternselbsthilfegruppen und organisiert gemeinsame Wochenenden und Tagungen für Information und Austausch“ (www.befah.de – Über uns).

Die Geschichte des BEFAH

Der BEFAH wurde am 27. November 1997 in Laatzen bei Hannover gegründet, nachdem schon Jahre vorher in vielen Städten Deutschlands verschiedene Elternselbsthilfegruppen entstanden, in denen sich Eltern von Homosexuellen zusammenfanden, um gegenseitig über ihre Erfahrungen und Sorgen zu sprechen. Mitglieder dieser Elternselbsthilfegruppen trafen sich alle zwei Jahre bei einem Bundestreffen. 1995 entstand in Dresden der Wunsch nach einem alle verbindenden Verband, der dann 1997 im Zuge des Treffens in Hamburg durch den Beschluss, einen Bundesverband zu gründen, verwirklicht wurde. Es wurde der BEFAH ins Leben gerufen, der seitdem nach dem Motto „An uns kommt keiner mehr vorbei!“ verfährt.

 

Das PFLAG-Logo.

Das PFLAG-Logo.

 

Das Elternselbsthilfegruppen von Eltern homosexueller Kinder rund um die Welt ans Tageslicht gelangen, ist der US-amerikanischen PFLAG zu verdanken, die 1972 als POG (Eltern homosexueller Kinder) ins Leben gerufen wurde. 1981 wurde die Gruppe in P-FLAG (Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen) umbenannt, bis man 1993 den Bindestrich fallen ließ (=PFLAG).

BEFAH heute

Am 30. März 2008 wurde ein neuer Vorstand des BEFAH gewählt. Das Triumvirat des Kampfes gegen Stigmatisierung, Angst und Diskriminierung heißt ab dem Tag Frau Gudrun Held (Vorsitzende), Herr Willibald Schütz (1. Stellvertreter der Vorsitzenden) und Frau Gabriele Stein (2. Stellvertretende der Vorsitzenden).

 

Mutter und Sohn marschieren gemeinsam gegen die Diskriminierung von Homosexuellen (New York, 1973).

Mutter und Sohn marschieren gemeinsam gegen die Diskriminierung von Homosexuellen (New York, 1973).

 

Auch wir begrüßen den tatkräftigen Einsatz des BEFAH und möchten mit diesem Artikel auf dessen großartige Arbeit aufmerksam machen. Wir schätzen den Mut und die Bereitschaft dessen führender Köpfe, um ehrenamtlich ihre Hilfe anzubieten, und möchten vielleicht auch Ihnen, sofern Sie sich in der Zwickmühle befinden sollten, mit dem folgenden Zitat von ihrer offiziellen Internetseite deren Gedankengut näher bringen: „Ausnahmen, bei denen die Eltern eher gefasst und selbstbewusst reagieren, sind selten und bestätigen die Regel. Darum ist es gut, wenn andere da sind, die sich nicht abwenden, die mit einem reden. Menschen zu begegnen, die schon ein Stück des Weges gegangen sind, denen ich mich anvertrauen, bei denen ich nachfragen kann, sind wie Geländer, die Halt geben“ (www.befah.de – Über uns).

 



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