„Männer "für eine Nacht" sind grottenschlecht im Bett!“

19.04.2011 | Alexander F.

Wir enthüllen, warum ein fester Liebhaber eine viel bessere Partie im Bett ist als ein Mann für eine Nacht.

 

 

Mann für eine Nacht

Ein Mann für eine Nacht ist normalerweise ein schlechter Liebhaber. (PhotoXpress)

 

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Ein Mann für eine Nacht ist normalerweise ein schlechter Liebhaber

One Night Stands sind keine Hollywoodspielfilme, die Sie einem ständigen Muster ähnlich am Ende zu einem emotionsgeladenem Orgasmus geleiten. Warum schlaffen Männer bei dem ab, was sie sich am meisten wünschen, gut zu machen? Die Sache ist die, dass sie sich nach Intimität sehnen, aber sich diese Tatsache nicht eingestehen wollen, suchen darum nach Bestätigung durch Sex für eine Nacht und legen dabei offen, dass sie auch das nicht zufriedenstellt.

Die Enthüllung des Mythos über die männliche Sicht der Liebe

Nach Abby Lee müsste die Idee, dass Männer Liebe nur dazu einsetzen, um eine Frau ins Bett zu kriegen, und dass Frauen Sex als Ausdruck von Liebe verstehen, nur ein Mythos sein. Ihren Erfahrungen nach möchten und brauchen Männer Liebe und Partnerschaft im gleichen Ausmaß wie ihre weiblichen Partnerinnen, und Frauen suchen nach sexuellem Genuss und Befriedigung im gleichen Maße wie die Männer.

Der Sexismus macht die Runde

Der Hacken ist der, dass es immer noch als unannehmbar erachtet wird, dass ein Mann zugibt, dass er sich nach der emotionellen Komponente sehnt, weil er in einem solchen Fall als „schwach“ oder als „weibisch“ gebrandmarkt werden würde. Und wenn eine Frau offen mit ihren sexuellen Wünschen umgeht, kriegt sie sofort den Stempel „Schlampe“ auf die Stirn gedrückt. Es wäre Schlau diesen Stereotyp über die Geschlechterrollen aus dem menschlichen Gedankengut zu streichen. Aber Sie wissen ja – Gewohnheit ist ein eisern Hemd. Männer sollen ihre Empfindungen schon im Keim ersticken, und wenn sie sich zum Beispiel unsicher fühlen, kann sich das bald auf ihr Agieren im Bett auswirken; viele Männer schlaffen beim Sex für eine Nacht ab oder kommen zu früh.

Eine interessante Klassifizierung in 3 Kategorien:

1. DER STECHER: Verfällt oft in existentielle Emotionskrisen, die er natürlich vehement leugnet. Um sich besser zu fühlen, macht er sich dazu auf, so viele Frauen zu nageln, wie er auf den Rücken legen kann. Beim Sex bleibt er kalt und distanziert, empfindungslos und auf einen schnellen, für ihn berauschenden Abschuss aus. Er gebraucht den weiblichen Körper als Masturbationsgerät – ihren Genuss lässt er weit Links liegen.

2. DER PSEUDOPARTNER: Entweder hat er selten dem „Gelegenheitsausritt“ gefrönt oder kommt gerade aus einer für ihn bedeutsamen Beziehung. Er versucht an sich eine Verbindung mit der Frau herzustellen, redet sich jedoch immer wieder ein, nur mit ihr schlafen zu wollen.

In Wahrheit sucht er nach einer emotionellen Stütze, an der er sein angegriffenes Ego wieder hochziehen kann, oder er vermisst die Nähe eines Partners. Beim Sex ist er emotional, liebevoll und sinnlich, er behandelt die Frau so, als wären sie in einer festen Beziehung.

3. DER LIEBHABER: Er ist entweder ledig oder er möchte mehr gelegentliche Entspannung oder er sucht auf diesem Weg sogar nach jemandem, an den er sich emotional binden könnte. Er sucht nicht notwendigerweise nach Sex, um sich ausschließlich körperlich zu vergnügen, und ist offen für alle Gelegenheiten, die vor seinen Füßen landen. Auch obwohl dieses bedeuten könnte, dass er am Ende mit dem anvisierten Sex für eine Nacht in einer Beziehung landet.

Beim Sex ist er freigiebig, angenehm unterhaltsam und entspannt. Er behandelt die Frau als eine Freundin, er mag ihren Verstand und natürlich auch ihren Körper im Bett.

Der Sex mit dem Stecher

Frauen bezeichnen sie allesamt als ausnahmslos grauenhaft. Der Stecher beschert der Frau das Gefühl der völligen Leere, sie fühlt sich benutzt und als wäre sie für jemanden gerade bloß ein Samenspender gewesen. Also, so ein Patron beschert seiner Gespielin nicht gerade kostbare Erinnerungen. Er streunt durch sein Dasein in der Überzeugung, nur nach Sex zu streben, er ist also ein Leugner.

Der Sex mit dem Pseudopartner

Qualitativ gesehen macht er um einiges mehr her, bringt aber ziemlich viel emotionales Gepäck mit. Solche Männer kennen beim Sex für eine Nacht so etwas wie emotionale Distanz an sich nicht und machen Liebe, obwohl sie unter Eid schwören würden, dass sie nur auf das „Knallen“ aus wären. Der physische Genuss ist für sie nicht alles. Sich sehnen sich nach Hingabe. Und das drücken sie dann so aus, dass sie sich jemandem hingeben, gegenüber dem sie überhaupt keine Gefühle hegen.

Viele solcher Männer suchen Trost bei Prostituierten, die sogenannte „Partnererfahrungen“ anbieten. Anstatt des schnellen „rein-und-raus“-Spiels finden die „Suchenden“ Sex, Liebkosung und die Gelegenheit, sich mal ordentlich aussprechen zu können. Solche Männer geben dann vor, das bekommen zu haben, wonach ihnen gelüstete – obwohl bloß für eine Stunde. Und da sie dafür bezahlen, können sie sich noch leichter selber einreden, dass es ihnen ausschließlich nur um Sex ging. Es kann passieren, dass sich solche Männer eigentlich als gute Liebhaber herausstellen, aber sie sind keine Männer für eine Nacht. Eine Frau, die mit ihnen geht, will „Sex mit einem Unbekanntem“, und das endet dann damit, dass er in ihrem Schoß liegen möchte.

Die besten sind natürlich die Liebhaber

Dieser Typ Mann ist emotional reif, direkt beim Äußern seiner Wünsche und offen für Neues. Seine Erwartungen quellen nicht aus dem Unterdrücken seines Bedürfnisses nach Emotionsausschüttung oder aus dem Unterdrücken seiner sexuellen Gelüste. Sein Repertoire gründet auf kreativem Sex, auf athletischem Sex oder er kann auch etwas Tiefsinnigeres und Tiefgründigeres aus dem Hut zaubern, wenn die Partnerin nach so etwas gelüstet. Der Sex ist voll von Blickkontakt, Spontaneität, Gefühl und Entspannung. Das Ausdrücken des echt physischen Gelüstens endet mit beiderseitigem Hochgenuss.

Der Liebhaber „checkt es“

Der Liebhaber versteht den Unterschied zwischen Liebemachen und Nageln: Er kann mit jemand völlig Fremden Sex für eine Nacht haben und der Sex wird trotzdem freigiebig und gefühlvoll sein, ohne vorgegaukelte Intimität oder vorgeschwindelte Liebe. Der Liebhaber ist reif genug, um die Frau als Gleichwertige anzunehmen, als Freundin, obwohl sie beide bloß zwanglosen Sex haben. Er hat die Fähigkeit eine intellektuelle wie auch eine emotionelle Verbindung herzustellen. Kurz gesagt, er weiß, wie man emotionaler Verwirrung und allgemeinem Unbehagen erfolgreich vorbeugt.


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