Medizinfetisch - Wenn der Arzt im Schlafzimmer gefragt ist!
Beim Medizinfetisch handelt es sich um eine besondere Zuneigung zu Objekten, dem Umfeld und Situationen, die für die medizinische Praxis typisch sind.
Der Medizinfetisch weckt den Wunsch nach einem Arztbesuch, auch wenn man nicht krank ist. (PhotoXpress)
Mehr interessante Fetische finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!
Medizinfetisch oder die sexuelle Anziehungskraft von medizinischem Werkzeug
Der Medizinfetisch umfasst die sexuelle Hingezogenheit zu Ärzten, medizinischen Uniformen, chirurgischen Eingriffen, Anästhesie und Körperuntersuchungen, wie z. B. rektale oder gynäkologische. Fetischisten lieben den Einlauf, das Einsetzen von Zäpfchen, die Massage der Prostata oder, wenn bei ihnen die Körpertemperatur rektal gemessen wird. Der Medizinfetisch ist auch im Bereich der Zahnmedizin und für diese wichtigen Werkzeuge vorhanden. Der Begriff Medizinfetisch beschreibt Rollenspiele, bei denen besondere medizinische Praktiken am Partner ausgeführt werden.
Medizinisches Werkzeug welches auch von Medizinfetischisten benutzt wird.
Für Medizinfetischisten spielen Kostüme und Uniformen eine zentrale Rolle, durch die dem Rollenspiel ein zusätzlicher Reiz verliehen wird. Neben der Krankenschwesteruniform, die am beliebtesten ist, gehören weiße Ärztekittel mit dem obligatorischen Zubehör für eine Untersuchung zur Standardausrüstung.
Medizinfetisch und die Anästhesie
Die Anästhesie ist für Medizinfetischisten ein besonderes Erlebnis. Ein doppeltes Hochgefühl erlebt der Partner, der darüber entscheidet, ob die Anästhesie an ihm oder seinem Partner durchgeführt wird. Diese Entscheidungsmacht ist nämlich eng mit der Dominanz über den Partner verbunden. Doch in Bezug auf die Anästhesie kann der Medizinfetisch sehr gefährlich werden, es können unterschiedliche Verletzungen und sogar der Tod auftreten. Aus diesem Grund stillen Medizinfetischisten ihre Fantasie oft durch Ansehen von Bildern und Lesen über das Anästhesieverfahren und die Hilfsmittel, die der Arzt dabei einsetzt. Manche Medizinfetischisten täuschen jedoch auch eine Krankheit vor, um von einem geschulten medizinischen Personal eine Anästhesie zu bekommen. Letzteres ist immer noch weniger gefährlich als selbst eine zu machen.
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