Tödlicher Sex
Bei manchen Menschen wirkt der Gedanke an den Tod beim Sex anregend auf sie. Tod und Sex sind demnach nicht so weit voneinander entfernt!
Der Tod als sexueller Fetisch kommt nicht oft vor, weil der Mensch keine Möglichkeit zur Wiederholung dieser sexuelle Erfahrung hat. (PhotoXpress)
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Todesangst als Fetisch beim Sex
Obwohl es sich sehr morbide und ungewöhnlich anhört, gibt es Einzelfälle, wo Menschen ihre sexuelle Erfahrung absichtlich mit dem Tod beendet haben, um die Erregung beim Höhepunkt zu steigern. Wegen des extremen sexuellen Abenteuers und der Adrenalinwirkung auf den Orgasmus. Häufig wird diese sexuelle Erfahrung in Form von Würgen, Ersticken, direktem Doppelmord oder Gruppenselbstmord beim Erleben des Orgasmus praktiziert. Menschen, die ihren Sex und ihren Fetisch gern auf einer solchen Ebene erfahren, gehen immer wieder diese oder jene Gefahr ein, die den gewollten oder ungewollten Tod zur Folge haben kann. Häufig handelt es sich nur um leichte Verletzungen, die Folge von heißen Wachspielchen, Hautverbrennungen oder Schnittwunden mit scharfen Gegenständen sein können. Auf jeden Fall hört sich alles nach einem tragischen Ende der erotischen Erfahrung an.
Michael Hutchences Tod beim Sex
Der bekannteste Todesfall beim Sex ist der Fall vom ehemaligen Sänger der australischen Rockband INXS, Michael Hutchence. Im siebzehnten Lebensjahr und auf dem Höhepunkt seiner Karriere hat man ihn tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Neben seiner nackten Leiche lag ein Gürtel, den Michael zur Atemkontrolle, d. h. zum Würgen, während er sich sexuell erregte, benutzte. Was als Vorspiel zum Sex anfing, endete als tragischer Tod eines viel versprechenden jungen Talentes.
Freud über die Todesgedanken beim Sex
Freud war der Überzeugung, dass das menschliche Handeln von zwei Haupttrieben geleitet wird. Der Erste heißt Eros (Lebenstrieb) und der zweite Thanatos (Todestrieb), der als Gegenpol zu Eros angesehen wird. Die ganze Theorie basiert auf den Beobachtungen seiner sadomasochistischen Patienten. Demnach unterscheidet man die Aggressivität, die gegen sich selbst und gegen andere gerichtet ist und auch beim Sex zum Vorschein kommt. Bei Menschen, die den Orgasmus gern mit dem Todesgefühl verbinden, ist der Todestrieb in einem stärkeren Maße ausgeprägt als der Lebenstrieb. So werden Aggression, Zerstörung und Vergänglichkeit zu dem, was beim Menschen starke Erregung, Glücks- und Lustgefühle hervorruft und sie einen Orgasmus erfahren lässt, der über die Grenzen jeder anderen irdischen Erfahrung hinausgeht.
Tot wegen Sex auf der Eisenbahnstrecke
Vielleicht erinnern Sie sich an das Pärchen, das sich entschlossen hat, Sex auf den Bahngleisen zu haben. Die Nachricht über ihren Tod schockierte nicht nur Süd-Afrika, sondern die ganze Welt. Das Pärchen machte sich über die herbeirollende Gefahr gar keine Gedanken, da sie den schreienden Schaffner einfach überhörten und sich weiterhin ihrem eigenen Genuss widmeten. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, die Frau einige Stunden später im Krankenhaus.
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