Warum entschließen sich Frauen zur Prostitution?

1.05.2013 | Alexander F.

Viele Frauen wählen Prostitution aus freien Stücken. Erfahren Sie, welche ihre Gründe für die Prostitution sind!

 

 

Gründe für Prostitution

Prostitution ist öfters eine Dienstleistung mit bitterem Nachgeschmack. Es ist aber nicht in allen Fällen so. (PhotoXpress)

 

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Es existieren unterschiedliche Formen, wie Prostitution ausgeübt wird. Es gibt zum Beispiel die mittlere Prostitution am meisten verbreitet und kommt am frequentesten in Massagesalons und Nachtlokalen vor. Dann gibt es auch Freudenhäuser oder Bordelle, in denen Prostituierte arbeiten. Diesem Gewerbe gehen in Europa vor allem Osteuropäerinnen nach, besonders Frauen aus der Ukraine, Russland, Bulgarien, Rumänien, Polen und südlichen Ländern Ex-Jugoslawiens.

1. Grund für Prostitution: Sexueller Missbrauch

Frauen, die in ihrer Kindheit sexuell missbraucht wurden bzw. Frauen, die ihre Mütter in der Rolle eines Lustobjektes kennen gelernt haben, entscheiden sich in den meisten Fällen aus freien Stücken der Prostitution nachzugehen. Traumatische Erlebnisse, die aufgrund der Tatsache zustande kamen, dass andere über ihre Körper verfügten, lehrten sie, das Mentale vom Körperlichen zu trennen. Diese Art der bewussten Trennung des Einen vom Anderen half ihnen zu überleben. Einige Prostituierte sagen direkt, dass sie der Geschlechtsverkehr mit einem Freier in keiner Weise berühre.

2. Grund für Prostitution: Das Geld

Einige Autoren aus dem slowenischen Raum, wie z. B. Zaviršek und Radulovič, vertreten die Meinung, dass sich Frauen ausschließlich aus wirtschaftlichen Gründen in die Prostitution begeben, da sie der Arbeitsmarkt dazu zwinge und ihnen keine andere Möglichkeit überließe. Andere Autoren, wie Kanduč und Popov, nennen neben den wirtschaftlichen Aspekten auch andere mögliche Erklärungen, u. a. Vergnügen (das sie durch das Finanzielle veredeln).

3. Grund für Prostitution: Der Spaß

Popov stieß im Rahmen seiner Recherchen auf Prostituierte, die den Sex genossen und diese Art von Arbeit für sie als logische Folge erschien. Popov stellte jedoch fest, dass die Anzahl solcher Frauen ziemlich gering ist. Kanduč stellt andererseits fest, dass Prostitution den Frauen ein bewegtes Leben biete, eine bestimmte Form von Unabhängigkeit beim „Schaffen“, abwechslungsreiche Beziehungen, Kontakte mit verschiedensten Menschen und eine reiche Palette an Erfahrungen, die den traditionellen Frauen versagt bleiben. Eine der befragten Prostituierten meinte Folgendes: "Bei meiner Arbeit verfahre ich nach keinem bestimmten Zeitplan, den es zu erfüllen ginge. Du arbeitest, wann du willst, und machst Feierabend, wann du willst. Du hast keinen Chef, der dir die ganze Zeit über die Schulter sieht. Du bist unabhängig."

Grund für Prostitution: Die Armut?

Es stimmt, dass sich die meisten Frauen aus wirtschaftlichen Gründen zur Prostitution entschließen, jedoch kommt es äußerst selten vor, dass die Beweggründe in der „wahren“ Armut liegen, da der mitteleuropäische Raum diese Art von Mangelerscheinungen nicht kennt. Die Frauen gehen diesem Gewerbe nach, um mehr zu verdienen.

Das heißt, dass manche einer regulären Arbeit nachgehen und durch Prostitution ihre Haushaltskasse aufbessern. Viele erachten diese Arbeit als eine vorübergehende Möglichkeit ihren Verdienst zu steigern, um so bald wie möglich wieder in die „normale“ Gesellschaft zurückkehren zu können.

Solche Frauen erachten sich selber nicht als Prostituierte, da sie daran glauben, dem nur eine kurze Zeit lang nachgehen zu wollen. Sie sind davon überzeugt noch nicht so tief hineingeraten zu sein, um daraus nicht herausfinden zu können und sich zurück in die durchschnittliche Welt zu kämpfen. Rebecca: „Obwohl ich Geld für Sex verlange, bin ich keine Hure. Auch ich habe meinen Stolz.“

Der Weg aus der Prostitution ist kein leichter

Es bestätigt sich, dass der Weg aus der Prostitution ein langer ist, und es gibt nicht wenige Prostituierte, die trotz viel verdient zu haben ihren Standard nicht aufbessern, sondern noch tiefer enden, als wo sie angefangen haben. Sie pflegen mit ihren finanziellen Mitteln nicht sparsam umzugehen, sondern geben sie für statusbedingte Konsumgüter aus. Dabei handelt es sich um eine Art der Kompensation. Wenn sie es dann endlich schaffen aus der Prostitution herauszukommen, haben sie kein Geld mehr. Rebecca kann dies bezeugen: „Nach getaner Arbeit ging es weiter zum Saufgelage. /.../ So habe ich das meiste Geld verprasst, das ich verdient hatte. Und das war nicht wenig.“

„Gaststättenprostitution“ floriert in unseren Gefilden und erlebt keine Konjunkturschwankungen, wie es z. B. bei Massagesalons üblich ist. Der Arbeit wird von „Angestellten“ nachgegangen, in jener Jobbezeichnungen „Masseuse“, „Tänzerin“, „Artistin“, u. Ä. steht, da sie nur zum Tanzen (Striptease) zur Verfügung stünden und es ihnen nach eigenen Aussagen strengstens verboten wäre, sich zu prostituieren. Trotzdem sind sie „offen“ für Vereinbarungen und bieten den „Gästen“ ein komplettes Programm an sexuellen Diensten an.

 

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