Warum mögen Frauen keine Pornofilme? (2. Teil)

21.09.2009 | Antonio B

Im zweiten Teil des Artikels klären wir Sie über weitere Gründe auf, warum Frauen keine Pornofilme mögen.

 

 

Viele Frauen befürchten, dass der Partner wegen der Pornofilme eine falsche Vorstellung vom Sex bekommen könnte. (jlp)

Viele Frauen befürchten, dass der Partner wegen der Pornofilme eine falsche Vorstellung vom Sex bekommen könnte. (jlp)

 

Frauen haben Angst, Pornofilme könnten ihren Partner verändern

In den modernen Pornofilmen gilt die Devise: Je schmutziger desto besser. Normaler Sex ist den Zuschauern langweilig geworden, deswegen suchen die Filmemacher nach neuen Wegen, noch einen Schritt weiter zu gehen. So sind in vielen Pornofilmen doppelte anale oder vaginale Penetration, Sadomasospielchen, extremer Gruppensex und andere sexuelle Praktiken zu sehen, die zuhause im Schlafzimmer Tabu sind. Auch Fetische dürfen nicht fehlen, die Darsteller tragen oft Latexkleidung, Gasmasken oder hochhackige Schuhe, und sind immer für eine goldene Dusche bereit. Wenn Frauen das sehen, sind sie oft erschrocken. Sie haben Angst davor, dass der Partner auch wirklich so etwas ausprobieren möchte, wozu sie keinesfalls bereit sind. Sie befürchten auch, dass der Partner eine falsche Vorstellung vom Sex bekommen könnte, wodurch ein normales Sexualleben unmöglich wäre. Das ist jedoch nur dann ein Problem, wenn die Partner nicht von Anfang an offen und ehrlich über Sex und ihre Bedürfnisse reden. So können sie nicht wissen, ob solche extremen Praktiken den Partner wirklich erregen oder ob er nur neugierig ist und er das keinesfalls auch wirklich praktizieren möchte. Wagen Sie den Versuch und sehen Sie sich zusammen einen Pornofilm an. Wer weiß, vielleicht wird es Ihnen ja gefallen und Sie drehen schon bald selbst einen Pornofilm – natürlich nur für Ihre eigene Filmsammlung.

 

Frauen können es nicht dulden, wenn Pornofilme erniedrigend sind. (jlp)

Frauen können es nicht dulden, wenn Pornofilme erniedrigend sind. (jlp)

 

Frauen mögen keine Pornofilme, weil sie erniedrigend sind

Es gibt wirklich viele Pornofilme, in denen Frauen eine untergeordnete Rolle spielen und alles machen, was der Mann will. Das ist erniedrigend und beschämend. Einige Pornodarstellerinnen haben sogar schon den Regisseur oder den männlichen Darsteller verklagt, weil er zu weit ging, sie verletzte oder die abgesprochenen Regeln nicht einhielt. Viele Darsteller und Regisseure behandeln die Darstellerinnen wie ein Stück Fleisch, das die Wünsche des Mannes zu erfüllen hat. Da sich ein solches Konzept gut verkauft, müssen das die Darsteller so hinnehmen und ihre Arbeit erledigen. Das Zielpublikum sind ja vorwiegend Männer, die anscheinend dominieren wollen – wenigstens in ihren sexuellen Fantasien. Andererseits ist es vollkommen verständlich, dass weibliche Zuschauerinnen das als beleidigend und erniedrigend empfinden. Sie müssen sich jedoch trotzdem bewusst sein, dass die Pornodarstellerinnen das freiwillig machen und sehr gut dafür bezahlt werden. Manchmal geht die Abneigung sogar so weit, dass Frauen nicht nur die Pornofilme hassen, sondern sogar die männlichen Darsteller. Dabei vergessen sie, dass diese nur eine Rolle spielen und nach dem Drehbuch vorgehen. Sie hassen Ihren Lieblingsschauspieler ja auch nicht, weil er im Film jemanden erschießt.

 

Viele Frauen meinen, Pornofilme wären schmutzig. (jlp)

Viele Frauen meinen, Pornofilme wären schmutzig. (jlp)

 

Frauen mögen keine Pornofilme, weil sie schmutzig sind

Wenn eine Frau der Meinung ist, Pornofilme wären etwas Schmutziges, dann hat sie ein großes Problem. Frauen, die jegliche Pornografie verabscheuen, wurden nämlich so erzogen und diese Meinung ist so tief in ihnen verwurzelt, dass sie sie wahrscheinlich nie ändern werden. Wenn eine Frau davon überzeugt ist, dass der Sex nicht in die Öffentlichkeit gehört, kann der Mann sie nicht vom Gegenteil überzeugen. Eine solche Denkweise wirkt sich auch auf das Intimleben aus, da die Frau zu viele Hemmungen hat und sich dem Partner nicht wirklich hingeben kann. Wenn Sie es jedoch schaffen, dass die Partnerin wenigstens etwas nachgibt, gibt es viele Alternativen, die Ihnen helfen können, Ihr Sexualleben aufzupeppen. Sie können sich zum Beispiel zusammen einen erotischen Film ansehen, der nicht zu gewagt, aber trotzdem sehr aufregend ist.

 


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