Wie wird eine operative Geschlechtsumwandlung durchgeführt?
Wissen Sie, was genau bei einer operativen Geschlechtsumwandlung gemacht wird? Lesen Sie weiter!

Bei der operativen Geschlechtsumwandlung arbeiten viele Experten zusammen, die den Patienten begleiten und beobachten. (PhotoXpress)
Lebenserfahrung vor der operativen Geschlechtsumwandlung
Die Transsexualität definiert den Begriff Lebenserfahrung als Zeitraum, in dem der Mensch seinen Alltag als Person des anderen Geschlechts lebt. Für gewöhnlich wird dieser Schritt von den Ärzten oder Therapeuten verschrieben, bevor die operative Geschlechtsumwandlung endgültig bewilligt wird. In den USA wurde der besagte Zeitraum auf 3 Monate verkürzt, während er in Groß Britannien 24 Monate beträgt.
Doch für viele Transsexuelle ist dieser Zeitraum auch das Ende der Übergangszeit, da sie aus unterschiedlichen Gründen keine operative Geschlechtsumwandlung mehr wollen. Dabei kann es sich um einfache finanzielle Gründe handeln oder um eine überlegte Entscheidung für das Leben zwischen beiden Geschlechtern.
Sowohl diejenigen, denen die Übergangszeit nur einen Schritt näher zum Ziel bedeutet, und als auch diejenigen, die ihren Weg an dieser Stelle beenden, ergänzen ihre Lebenserfahrung in der Regel mit einer Hormonbehandlung. Transfrauen (geboren als Mann) wachsen wegen des Einflusses unterschiedlicher Hormone (vor allem Östrogen) Brüste, die Körperbehaarung und die Hoden verringern sich, die Erektion wird erschwert. Transmännern (geboren als Frau) wachsen Körperhaare und Haare im Gesicht, das Kopfhaar wird jedoch weniger, der Sexualtrieb wächst, die Stimmer wird tiefer und die Klitoris größer.
Operative Geschlechtsumwandlung
Bei der operativen Geschlechtsumwandlung handelt es sich um mehrere Operationen, die das Aussehen der transsexuellen Person dem gewünschten Geschlecht angleichen. Neben den Operationen an den Genitalien gehören dazu noch unterschiedliche Operationen an anderen Körperteilen: am Kiefer, den Wangen, Lippen, der Nase, den Stimmbändern. Außerdem wird Transfrauen der Adamsapfel entfernt und die Brüste werden gemacht. Transmännern werden die Brüste und das Fett am Hintern und anderen Stellen entfernt.
Letzte Phase der operativen Geschlechtsumwandlung: Formung der Genitalien
Transfrauen werden bei einer oder mehreren Operationen die Vagina, die Klitoris und die Schamlippen geformt. Die effizienteste Methode dafür ist die Entfernung des Schwellkörpergewebes des Penis. Aus der Penishaut wird das Innere der Neo-Scheide, aus der Peniseichel die Klitoris geformt.
Die Konstruktion des Penis bei Transmännern ist ein viel komplexer Eingriff und die Ergebnisse weniger zufriedenstellend. Der Neo-Penis wird aus dem Unterarmgewebe oder einem anderen Körperteil geformt, während eine Erektion nur durch eine Erektionsprothese ermöglicht wird.






















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