Wieso sind Frauen wählerischer als Männer?
Frauen sind wählerisch, wenn es zur Partnerwahl kommt, wogegen ein Mann gleich sagen kann, ob ihm eine Frau gefällt oder nicht.
Frauen sind wählerischer, weil sie auf Äußerlichkeiten keinen Wert legen. (PhotoXpress)
Männer haben einen Blick fürs Wesentliche?
Männer entscheiden sich anhand der Äußerlichkeiten, ob eine Frau als Partnerin zu ihnen passen würde, wofür sie nur wenige Sekunden brauchen. Professor Mark van Vugt von der Universität in Amsterdam ist davon überzeugt, dass es sich dabei um eine altertümliche Gabe der Männer handelt, die ihnen ermöglicht, die bestmögliche Mutter für ihre Nachkommen zu finden. Ihre Entscheidung gründet nämlich auf der unterbewussten Überzeugung, dass ihnen hübsche Frauen gesündere Nachkommen gebären können.
Frauen andererseits brauchen viel mehr Zeit, Frauen sind wählerischer, wenn der Partner fürs Leben gesucht wird. Denn bei ihrer Suche müssen sie sich nicht nur die Frage der Anziehungskraft und Attraktivität beantworten, es ist ihnen auch wichtig, ob der Mann treu sein, bei der Kindererziehung mithelfen und für die Familie finanziell wird sorgen können.
Frauen sind wählerischer
In der von Professor Mark van Vugt und Johanna van Hoff durchgeführten Studie nahmen 20 Frauen und 20 Männer teil. Die Gehirnaktivität der Testpersonen wurde während alltäglicher Erledigungen gemessen, wobei sie auch Fotos von schönen und weniger schönen Menschen des anderen Geschlechts zu sehen bekamen. Es stellte sich heraus, dass Männer sehr schnell ihre Konzentration verlieren, wenn sie auf einem Foto eine attraktive Frau erkennen, während Frauen den Fotos viel weniger Aufmerksamkeit schenkten.
"Die Studie hat ergeben, dass Männer Frauen viel schneller einschätzen als erwartet. Die Männer verfügen über eine sehr alte Gabe, die ihnen dabei hilft, die bestmögliche Mutter für ihre Nachkommen zu finden. Frauen hingegen treffen die Partnerwahl nicht aufgrund der Äußerlichkeiten, sondern anhand des Verhaltens des Mannes, weswegen sie auch länger brauchen", erklärte Professor van Vugt.






























