Wir enthüllen die Geheimnisse der erotisch knisternden Welt der Nachtklubs

30.10.2012 | Izabela M

Wer sind eigentlich die Tänzerinnen in diesen Nachtklubs? Wer besucht sie? Verlieben sich Nachtklubbesucher auch mal in die „Königinnen der Nacht"?

 

 

Nachtklub

Nachtklubs bieten Fantasie und einen Hauch von Verliebtheit; zumindest für einen kurzen Augenblick. (PhotoXpress)

 

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Luxus fühlen und spüren

Nachtklubs sind erotisch angehauchte Etablissements der Fantasie. Die Besucher kommen, um ein erotisches Fantasiespiel zu erleben und zu genießen. Sie möchten, wenn nur für einen kurzen Augenblick, ein prickelndes Gefühl der "Verschossenheit" verspüren, ohne ihren Partnerinnen untreu zu sein. Das verführerische Ambiente zieht jeden in seinen Bann und erzeugt eine hemmungslösende, erotisch geladene Atmosphäre. Nackte Haut, anregende Musik und das Spiel der Verführung lassen keine Seele kalt. Es ist jedoch ein Muss, die Räume luxuriös auszustatten, um den Gästen einen besonderen Komfort zu bieten, und sich in der Scharr der zahlreichen Lokalitäten dieses Gewerbes eine exklusive Stellung zu sichern. Michael Peter, Besitzer von mehreren Nachtklubs, von Moskau bis New York, vertritt die Meinung, sein Gewerbe verlange einem ein hohes Maß an Professionalität ab. Die jährlichen Einnahmen eines erfolgreichen Nachtklubs beliefen sich auf etwa 2 bis 6 Millionen US-Dollar. Man müsse sein Etablissement ständig Pflegen, um das Ansehen, das Renommee zu steigern. In seinen Nachtklubs wäre es Ihnen möglich, nur die hochwertigsten Zigarren zu rauchen, die besten Weine zu trinken und die künstlerisch ausgereiftesten Darbietungen des exotischen Tanzes zu bewundern. Die Herrentoiletten seien mit Viagra, Eau de Cologne, Kondomen und Arzneimittelchen ausgestattet. Auch die Innenausstattung spielt eine wichtige Rolle. Ein ansehnlicher Nachtklub muss seinen Gästen einen guten Blick auf die Bühne aus jedem Winkel bieten, um bei ihnen den Anschein zu erwecken, sie wären im ständigen Kontakt mit der Tänzerin und Teil ihres Bühnenprogramms.

Wer sind eigentlich die Damen in diesen Nachtklubs?

Damen, die in Nachtklubs auftreten, sind, zur Überrauschung Vieler, in ihrem Privatleben Mütter und Studentinnen, die Dank des Strippens ihre Rechnungen bzw. ihre Studiengebühren bezahlen können. Eine Stripperin aus den Vereinigten Staaten hat uns anvertraut, dass sie an einem schwachen Abend 200, an einem guten 600 und an einem sehr guten sogar bis zu 1200 US-Dollar verdiene. Es versteht sich von selbst, dass dieses Gewerbe einem höchste Verantwortung in Umgang damit auferlegt und von einem äußerste Professionalität abverlangt. Prostitution oder Drogen sollen bei den Tänzerinnen strengstens verboten sein. Der schon angesprochene Michael Peter sagt, dass er im Fall von Prostitution oder Drogenkonsum die geschäftliche Vereinbarung mit einer delinquenten Dame umgehend kündige, und ihrem vermeintlichen Klienten den Eintritt in seine Klubs verbiete. Die Mehrheit der Tänzerinnen vertritt die Meinung, dass ihre Art von Arbeit keinesfalls erniedrigend sei, es sei jedoch unumgänglich, Privates vom Öffentlichen, dem Beruflichen zu trennen.

"Die Gäste verlieben sich sehr oft", sagt Norah, deren Herz auch schon mal gebrochen wurde. Der intime Kontakt zwischen den Gästen und den Tänzerinnen ist strengstens untersagt. Fast alle Damen, die in Michaels Klubs auftreten, sagen, dass ihre Arbeit um einiges besser sei, als einer Stelle in der Gastronomie oder als Privatsekretärin nachzugehen. Der Verdienst sei besser und es mache viel mehr Spaß. Aber auch diese Art von Arbeit hat ihre Schattenseiten. Diese wirken sich oft auf den Körper aus. Die Damen klagen über vieles: von deformierten Füßen aufgrund des ständigen Tragens von hochhackigen Schuhen, bis hin zu Knieabschürfungen und Rückenbeschwerden. Die Arbeit kann also ziemlich anstrengend und ermüdend sein. Man braucht ein starke Psyche und einen kräftigen, gesunden Körper.

Was für Männer lassen sich in Nachtklubs blicken?

Der Studie der Kulturanthropologin Katherine Frank zufolge, stimmt das Stereotyp, nach dem in Nachtklubs nur verzweifelte und einsame Männer verweilen würden, nicht. Zu Katherines Überraschung stellte sich heraus, dass das Profil des Nachtklubbesuchers eher jemanden entsprach, der sich in einer längeren, festen Beziehung befindet. Alle, in das Beobachtungsmuster einbezogenen Nachtklubbesucher, gingen einer gut bezahlten Arbeit nach, die es ihnen überhaupt möglich machte, sich solch eine Art von Vergnügen leisten zu können. Die überwältigende Mehrheit der Befragten nannte den gleichen Grund für ihre Nachtklubbesuche – Flucht. Die Flucht vor der Realität, die Flucht in eine reizvolle Welt der Illusion, wo sich der Alltagsstress vergessen lässt, und wo man sich einer besonderen Art des intimen Gefühls und Gesprächs hingeben kann, ohne jegliche Verpflichtungen. Im Gegensatz zu Männern, die Nachtklubs lieber alleine besuchen, gönnen sich Frauen das Vergnügen ähnlicher Art gerne in der Gesellschaft ihrer Freundinnen. Das Geschrei und das schallende Frohlocken beim Ausziehen des Unterhaltungskünstlers ist eher den Frauen als den Männern zuzutrauen.

Das größte Geheimnis der Nachtklubs

Einige Nachtklubs verfahren nach dem Leitsatz, der Kontakte zwischen den Gästen und den Tänzerinnen gänzlich verbietet, andere bieten persönliche Stripteasetänze an, Dritte erlauben nur das Entblößen des Oberkörpers, und in den Vierten ziehen sich die Tänzerinnen wiederum gänzlich aus. Das große Geheimnis ist in allen Nachtklubs gleich und in ein falsches Versprechen gehüllt. Dieses Geheimnis ist, dass die Tänzerin einem bestimmten Gast immer wieder vorspielt, sie wäre an ihm interessiert und würde beim nächsten Mal sicherlich mit ihm nach Hause gehen wollen. Die Tänzerin ist sich jedoch der Tatsache bewusst, dass sie dies nie in die Tat umsetzen wird, da es sie ihre Arbeit kosten würde. Also, so lange die Tänzerin das Interesse des Gastes auf sich ziehen und halten kann, wird dieser immer und immer wieder in ihren Nachtklub kommen.

 

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