Eine Dauerbeziehung ist nicht selbstverständlich
Die folgenden Tipps helfen Ihnen aus Ihrer Partnerschaft eine Dauerbeziehung zu machen.

Auch zwischen Teenagern ist eine dauerhafte Beziehung möglich, wenn sich beide Partner die Zeit nehmen, sich kennen zu lernen. (jlp)
Sind Sie reif genug für eine Dauerbeziehung?
Eheliche Beziehungen zwischen sehr jungen Partnern sind am stärksten scheidungsgefährdet, auch wenn die Liebe am Anfang groß ist und die Partner glauben, für einander geschaffen zu sein. Studien zu diesem Thema kamen immer wieder zum gleichen Ergebnis: Paare, die vor ihrem 19. Lebensjahr eine Beziehung eingehen, haben die geringsten Chancen auf eine Dauerbeziehung. Wenn der Grund für die Eheschließung eine ungewollte Schwangerschaft war, ist die Aussicht auf eine Dauerbeziehung noch trüber. So junge Partner entwickeln sich während der Beziehung intellektuell weiter, und so kann es später zu großen Differenzen zwischen ihren Weltansichten kommen. Außerdem verändern sich die Interessen und Bedürfnisse der Partner. Besteht deshalb keine Einigung mehr zwischen ihnen, ist an eine glückliche Dauerbeziehung nicht mehr zu denken. Natürlich besteht aber auch bei sehr jungen Partnern die Möglichkeit, dass ihre Vorstellungen vom gemeinsamen Lebensweg auch später noch übereinstimmen.

Eine dauerhafte Beziehung braucht reife Partner. Studien haben gezeigt, dass Partnerschaften zwischen Jugendlichen vor dem 19. Lebensjahr nur selten eine Zukunft haben. (jlp)
Eine Dauerbeziehung braucht Zeit
Viele Jugendliche wünschen sich eine Dauerbeziehung, die natürlich auch mit regelmäßigem Geschlechtsverkehr einhergeht. Deshalb überspringen sie oft die Phase des Kennenlernens. Diese ist jedoch sehr wichtig und sollte mindestens 9 Monate beanspruchen, bevor der Gedanke an eine Dauerbeziehung weiter gedacht werden kann. In dieser Zeit können sich die Partner in die guten Seiten des Gegenübers verlieben und werden gleichzeitig mit seinen schlechten Angewohnheiten konfrontiert. Wer dann den nächsten Schritt tut und zusammenzieht, kann am besten einschätzen, ob eine Dauerbeziehung überhaupt infrage kommt. Häufige Streitereien und unbeständiges entschlussunfähiges Verhalten des Partners in seinen früheren Beziehungen sind oft ein Warnzeichen. Auch wenn die Partner keinen festen Entschluss für eine gemeinsame Wohnung oder für die längst fällige Hochzeit treffen können, und anstelle von handfesten Taten nur vage Pläne schmieden, ist eine Dauerbeziehung in dieser Konstellation vielleicht nicht möglich oder noch in weiter Ferne.

Gemeinsame Interessen sind das A und O für eine dauerhafte Beziehung. (jlp)
Keine Dauerbeziehung ohne gemeinsame Interessen
Studien zeigen, dass ähnliche Gewohnheiten und Charaktereigenschaften der Partner sehr fördernd für eine Dauerbeziehung sind. Obwohl manche Menschen in einer Beziehung auch glücklich werden, wenn sie sich den Gewohnheiten des Partners anpassen oder ihre Fantasien und Träume alleine verwirklichen müssen, ist eine Dauerbeziehung ohne Reibereien eher zwischen zwei Menschen mit denselben Interessen und Ansichten zu prognostizieren. Mindesten ein oder zwei gemeinsame Hobbys und kein allzu großer Altersunterschied sind deshalb wichtige Voraussetzungen. Ist einer der Partner mehr als zehn Jahre älter als der andere, wird es früher oder später zu Unterschieden in der Denkweise kommen, was eine Dauerbeziehung erschwert.

Für Frauen ist eine dauerhafte Beziehung nur dann denkbar, wenn sie sich beim Mann geborgen fühlen. (jlp)
Eine Dauerbeziehung hängt vom Partner ab
Für eine Dauerbeziehung ist es sehr wichtig, dass beide Partner in der Lage sind, in schwierigen Momenten Rückhalt und Trost zu bieten. Mit einem emotionalen Einzelgänger, der Schwierigkeiten damit hat, seine Zuneigung auszudrücken oder Nähe zuzulassen, wird der Wunsch nach einer Dauerbeziehung zum ständigen Kampf. Weil sich diese Eigenschaft erst zeigt, wenn man in einer Ausnahmesituation die ganze Aufmerksamkeit des Partners braucht, kann man dieses Defizit nicht gleich am Anfang der Beziehung feststellen.























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