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Was bedeutet Liebe?

Was ist Liebe?

6.09.2012 | T. F.

Was ist die Liebe? Wie erklären Psychologen die Liebe? Entdecken Sie mit uns gemeinsam die Antwort!

 

 

was ist Liebe

Was ist die liebe? Diese zwei stellen sich diese Frage nicht, sie leben die Liebe einfach aus. (PhotoXpress)

 

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Ein Abschnitt aus dem Buch von R. D Lainga: Liebst du mich?

Sie: Liebst du mich?
Er: Ja, ich liebe dich.
Sie: Mehr als alle anderen?
Er: Ja, mehr als alle anderen.
Sie: Sag, dass "du mich liebst".
Er: Ich liebe dich.
Sie: Versprichst du mir, dass du mich nie verlassen wirst?
Er: Ja, ich verspreche, dass ich dich nie verlassen werde, ich soll sofort sterben, falls ich Lüge ... (Stille).
Sie: Liebst du mich?

Was ist die Liebe und wie erklären wir sie?

Psychologen wollten lange Zeit nicht das Phänomen Liebe erforschen, obwohl ihre Arbeit auch diesen Bereich umfassen sollte. Das Thema Liebe schien ihnen nicht ernst genug und  ungeeignet. Im Bereich der empirischen Wissenschaft wird sehr viel über das Problem der Liebe gesprochen. Einige Wissenschaftler haben anhand von Studien ihre Erkenntnisse dargestellt, die im Folgenden vorgestellt werden sollen.

Die beiden Psychologen S. Peele und A. Brodsky

Sie machen sich vor allem Sorgen  wegen des Aspekts der Abhängigkeit von der Liebe, die  der Mensch ihrer Meinung nach zum Valentinstag erlebt. Die Abhängigkeit zeigt sich durch ein vergrößertes Toleranzgefühl und eine Abstinenzkrise (Schwitzen, Zittern, ...), die aufkommt, wenn das Liebespaar eine längere Zeit voneinander getrennt ist.

Psychiater J. Wolpe

Er ist der Meinung, dass die Liebe eine Art negative Empfindung ist und setzt sie mit der Angst vor Schlangen gleich. Emotionale Gewohnheiten wie die Liebe sind seiner Meinung nach gegen jedes logische Argument und gegen alles resistent, was der Mensch auf dem emotionalen, also primitiven Niveau, lernt und nicht mit dem Verstand - mit der höheren Denkstruktur - kontrollieren kann.

Welche Meinung vertreten die Befürworter der Theorie von Darwin?

Sie gehen von der Tatsache aus, dass Kinder ständige Fürsorge und Schutz auch nach dem zehnten Lebensjahr brauchen. Heute sogar noch viel länger. In der Zeit unserer Vorfahren, als man in unbequemen Höhlen hauste, war ein Kind, dessen Eltern einander nicht zugetan waren, um die Entwicklung zu einer reifen Persönlichkeit benachteiligt. Das bedeutet, dass die Liebe ein Evolutionsmittel ist oder wie Somerset Maugham meint, nur ein schmutziger Trick, mit dem uns die Natur dazu zwingt, die Existenz der Gattung zu verlängern.

Was meinen andere Theoretiker über die Liebe?

Der bekannte Psychologe Lawrence Casler sagte: "Die Liebe ist eine Ungerechtigkeit, die den Menschen trifft, wenn es um Sex geht". Den Menschen ist nämlich das Bedürfnis nach sexueller Stimulation angeboren, das durch die westliche puritanische Gesellschaft jedoch zum Tabu geworden ist. Aus diesem Grund brauchen wir die Liebe, um unsere sexuellen Bedürfnisse zu realisieren. Ein Beweis dafür, dass das alles irgendwie stimmt, ist die sexuelle Revolution in den 60er und 70er Jahren, die den neuen Generationen Schuldgefühle wegen der Sexualität und das Bedürfnis nach dem "Einhüllen" der Sexualität in den Rahmen der Liebe. Sex ist heute für viele nichts Besonderes mehr und viele stimmen dem Sex auch ohne die Liebe zu.

Und was ist Liebe Ihrer Meinung nach? Welche Theorie über die Liebe kommt der Ihren am nächsten? Brauchen Sie überhaupt die Liebe, um sie zu überleben?

 

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