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Peyronie-Krankheit

Peyronie-Krankheit oder Penisverkrümmung

15.04.2013 | T. F.

Die Peyronie-Krankheit bezeichnet eine schmerzende Penisverkrümmung, die für gewöhnlich die Folge einer ungewöhnlichen Penisverletzung ist.

 

 

Penisverkrümmung, Peyronie-Krankheit

Bei der Penisverkrümmung kommt es im Schwellkörperbereich zu Verhärtungen, die durch kleine Verletzungen des Penisgewebes entstehen. (PhotoXpress)

 

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Die sexuellen Probleme der Männer scheinen nicht so leicht aufgedeckt zu werden wie die von Frauen, doch dies weniger wegen der Symptome und der Folgen, sondern wegen der Tatsache, dass es fast unmöglich ist, einen Mann davon zu überzeugen, dass irgendetwas mit seinem Penis nicht in Ordnung sein könnte.

Gerade deswegen suchen Männer sehr ungern einen Arzt oder andere Fachhilfe auf. Doch die Probleme bleiben bestehen und betreffen sowohl den Erkrankten als auch seine Partnerin, seine Beziehung und nicht zuletzt auch die Qualität des Sexuallebens.

Sehen wir uns nun daher eine der Geschlechtskrankheiten der Männer genauer an, die das Sexualleben ungemein erschweren kann. Die Rede ist von der Peyronie-Krankheit (Penisverkrümmung)

Was versteht man unter der Peyronie-Krankheit (Penisverkrümmung)?

Die Peyronie-Krankheit ist eine unangenehme Penisverkrümmung, wenn sich der Penis im erigierten Zustand befindet. Als Folge der Penisverkrümmung kann der Mann keinen Geschlechtsverkehr haben. Im Schwellkörper entstehen Verhärtungen, die durch kleine Verletzungen des Penisgewebes entstehen. Diese Verletzungen sind meistens die Folge unerwünschter Zwischenfälle bei der Erektion, beim Geschlechtsverkehr oder wenn der erigierte Penis in die Hose zurückgepackt wird. Das verletzte Gewebe ist nicht im Stande, das Blut zu akkumulieren, deshalb kann es sich nicht ausdehnen. Die Folge ist eine Penisverkrümmung.

Welche sind die Anzeichen der Peyronie-Krankheit (Penisverkrümmung)?

Zu den frühen Anzeichen einer Penisverkrümmung gehört eine schmerzhafte Erektion, obwohl man die Schmerzen manchmal schon vor der Penisverkrümmung fühlt. Es passiert oft, dass Männer am Abend mit einem gesunden Penis schlafen gehen, doch am nächsten Morgen verkrümmt sich ihr Glied bei der Erektion dermaßen, dass sie keinen Geschlechtsverkehr haben können.

Wie schlimm kann die Penisverkrümmung sein?

Die Penisverkrümmung kann die Form eines Korkenziehers annehmen. Diese Phase ist am schlimmsten. Manchmal ist aber die Penisverkrümmung kaum zu bemerken und dem Geschlechtsverkehr steht nichts im Weg.

Wie wird die Penisverkrümmung behandelt?

Bei den weniger schlimmen Fällen sind die Penisverkrümmung und die Schmerzen, die als Folge der Peyronie-Krankheit auftreten, schnell vorbei - es dauert zwei bis drei Monate. Meistens erhält der Patient mehrere Spritzen in die Verhärtungen im Schwellkörperbereich des Penis. Auch die vom Arzt verschriebenen Salben und die Einnahme von Vitamin E helfen gegen die Penisverkrümmung. In einigen Fällen muss das Gewebe chirurgisch entfernt werden, was zu Problemen führen kann, denn der Mann kann als Spätfolge seine Erektion verlieren. Manchmal wird auch ein künstliches Glied eingesetzt. In den meisten Fällen handelt es sich jedoch um einen Routineeingriff, bei dem der Patient schon nach einigen Stunden aus dem Krankenhaus entlassen wird. Sein Penis kann dann schon nach 6 oder 8 Wochen normal eingesetzt werden.

Auf jeden Fall empfiehlt es sich, den Arzt aufzusuchen, egal wie stark oder leicht die Penisverkrümmung auch ist. Ihr Arzt wird Sie zum Urologen schicken, wo Sie fachlich beraten werden. Die Penisverkrümmung kommt bei 2 Prozent der Männer vor.

 

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