Nekrophilie

Nekrophilie: Über Menschen, die Leichen erregen …

21.02.2010 | Antonio B

Nekrophilie bedeutet, von Leichen erregt zu werden. Für den Sex mit einer Leiche würde ein Nekrophile alles tun.

 

 

Nekrophilie

Manche Fachleute sind davon überzeugt, dass Nekrophilie unter Totengräbern und Leichenbestattern sehr oft vorkommt.

 

Schon Mitglied bei Intimate Medicine? Registrieren Sie sich kostenlos oder folgen Sie uns auf Facebook!

 

Nekrophilie kommt häufig bei Totengräbern und Leichenbestattern vor

Der Sexologe Theodor Wulffen hat in einem seiner Bücher geschrieben, dass Nekrophilie sehr häufig bei Totengräbern und Leichenbestattern vorkommt, die täglichen Kontakt mit Leichen haben. Insbesondere dann, wenn sie eine sehr attraktive junge Frau vor die Augen bekommen, die zum Beispiel eines natürlichen Todes gestorben ist, was bedeutet, dass ihr Körper unverletzt blieb. Für einen Menschen, der davon erregt wird, ist eine junge Leiche ein echtes Aphrodisiakum. Die Möglichkeit, ihre sexuellen Phantasien zu verwirklichen, bei denen sie wirklich alles machen können, was ihnen in den Sinn kommt. Die Leiche leistet nämlich keinen Widerstand, deswegen kann der Nekrophile alle seine kranken Wünsche befriedigen. Wulffen betont dabei, dass es sich in den meisten Fällen selbstverständlich um Masturbation handelt und keine konkreten sexuellen Handgriffe, da eine tote Frau nicht erregt werden kann und ein richtiger Koitus sehr erschwert ist.

 

Nekrophilie, Sarg

Der Sarg ist für einen Nekrophilen ein ausgezeichneter Ort für Sex.

 

Nekrophilie ist im Grunde Sadismus

Der legendäre Krafft-Ebing, der Vater der Sexualpathologie, hat die Nekrophilie etwas anders verstanden und sie mit dem Sadismus in Verbindung gebracht. Er hat erklärt, dass es sich um Menschen handelt, die sich fürchten, ihre gewalttätigen Wünsche an einer lebendigen Frau auszuleben, deswegen haben sie bei Leichen, die sich nicht widersetzen können, keine Hemmungen. Sie wollen die totale Kontrolle und dabei im Grunde keine wirklich Straftat begehen. Ganz anders erklärt der Freudianer William Stekel dieses Phänomen, der meint, dass die Nekrophilie eine Art Relikt der vergangenen menschlichen Entwicklungsstufe ist. Dass es sich also um eine einst normale Erscheinung in unsrer Entwicklung handelt, die von der Menschheit einfach ins Unterbewusstsein verdrängt wurde. P. J. Gillette, der Autor von Abartiges Sexualverhalten und ungewöhnliche Sexualpraktiken, bezeichnet diese Theorie als Science-Fiction und gibt Krafft-Ebing und Theodor Wulffen Recht, fügt aber noch hinzu, dass die Einschätzung, das würden vor allem Totengräber und Leichenbestatter tun, dennoch zu streng und zu pauschal ist.

 

Nekrophilie, Prostitution

Manche Männer wünschen sich falsche Nekrophilie und bezahlen Prostituierte, um eine Leiche zu spielen.

 

Ein Nekrophile, der Frauenleichen ausgegraben hat

Gerade P. J. Gillette ist es dann, der den Fall eines 25-jährigen jungen Mannes anführt, der sich in die Nekrophilie begab. Er fing als Perverser auf Damentoiletten an, Urin zu trinken, und bot sich später den Damen als Meister in Brüste lecken an. Da er damit keinen besonderen Erfolg hatte, fing er an, Leichen auszugraben und seine Befriedigung anderweitig zu stillen. Er saugte an ihren Brüsten, leckte an ihrer Schamgegend und gönnte sich hier und da sogar einen Koitus. Er hat Frauen unterschiedlichen Alters ausgegraben und seiner Phantasie über Jahre keine Grenzen gesetzt. Nicht weniger Furcht einflößend ist der Fall des 46-jährigen Offiziers, der von Leichen träumte und wild onanierte. Weil er an keine echten Leichen herangekommen ist, fand er in Tierkadavern seine Befriedigung, trennte ihre Bäuche auf, zog die Innereien heraus und masturbierte auf sie. Später fand er dann doch den Mut und grub menschliche Leichen aus. Auch er hat sie zerteilt, davor aber alles Mögliche mit ihnen angestellt und dabei so viel Lust empfunden wie noch nie zuvor. Seinem Psychiater hat er später verraten, dass keine lebende Frau ihm so viel Lust bereiten kann wie eine tote, die ein Paradies für starke Orgasmen ist.

 

Nekrophilie, Deviation

Können Sie sich vorstellen, was nekrophile Pathologen mit der Leiche der jungen Marilyn Monroe alles hätten anstellen können?

 

Falsche Nekrophilie

Der Kultschriftsteller Marquis de Sade hat in seinem Roman Die 120 Tage von Sodom die sogenannte falsche Nekrophilie in Angriff genommen und einen Mann beschrieben, der von den Prostituierten veranlagte, eine Leiche zu spielen. Sich mit Blut einzuschmieren und so zu tun, als ob sie ermordet wären. Etwas Ähnliches findet sich im Buch La Prostitution Contemporaine wieder, in dem perverse Priester beschreiben werden, die eine Messe für ein Mädchen, das tot spielt, geben und dann in ihren Sarg springen und wilden Sex mit ihr haben. Zum Schluss sollen noch ein paar Todesbeispiele bekannter Filmstars erwähnt werden. Marilyn Monroe z. B., die bekanntlich nackt aufgefunden wurde. Wir können uns nur ausmalen, was die Pathologen mit ihr gemacht haben, als sie sie vor die Augen bekamen. Der Körper einer Filmgöttin, den auch Totengräber und Leichenbestatter in Augenschein nehmen konnten.

 

Sie wollen Ihre Sexualität verbessern? Besuchen Sie unsere Enzyklopädie der Sexualität!