Bondage für Anfänger (2. Teil)
Diesmal etwas detaillierter über die Stellungen, mit denen Sie beim Bondage spielen können.
Bondage ist auch das ganz einfache Fesseln der Hände mit einem Seil. (PhotoXpress)
Mehr über Bondage finden Sie in unserer Enzyklopädie der Sexualität!
Im Grunde braucht Bondage nicht schmerzhaft oder gewalttätig zu sein. Es geht um die Unterordnung. Die Person, die gefesselt ist, kann z. B. mit einem Staubwedel gekitzelt werden.
Bondage bietet viele abwechslungsreiche Möglichkeiten. Vom einfachen Festbinden an andere Gegenstände, Zusammenbinden von Körperteilen, das Verbinden von Augen und Mund, zu unterschiedlichen Kombinationen und Stellungen, in die Sie eine Person fesseln können.
Für das Verbinden des Mundes gibt es in den Sexläden spezielle Mundstücke, die man aber auch zuhause selber machen kann. Dafür brauchen Sie einfach nur ein Tuch in den Mund zu stecken und/oder ihn mit einem Klebeband zu verkleben.
Bondage-Stellung Nr. 1: Knäuel
Der Knäuel ist eine Stellung, bei der Sie sich die Person so unterordnen, dass Sie sie in einen unbeweglichen Klumpen oder Knäuel fesseln. Am besten die Fersen berühren den Hintern und die Oberschenkel den Brustkorb. Wenn die Person, die gefesselt ist, hochhackige Schuhe trägt, sollten diese nicht ins Spiel einbezogen werden, auch wenn Sie Lust dazu hätten. Wenn der Schuh vom Fuß rutscht oder die Hacke abbricht, kann ein Unfall passieren.
Bondage-Stellung Nr. 2: Brust-Bondage
Brust-Bondage unterscheidet sich von den meisten Fesselungsarten dadurch, dass die primäre Absicht nicht darin besteht, die Person bewegungsunfähig zu machen, durch die Anwendung unterschiedlicher Kombination kann es aber dazu kommen. Brust-Bondage bedeutet, dass mit einem Seil oder einem anderen Material (es kann auch eine Kette benutzt werden) herumexperimentiert und dabei die Brust mehrmals gefesselt wird. Sie müssen nur darauf achten, dass die Fesseln nicht zu eng sitzen und die Atmung erschweren. Die Brust kann durch die Fesseln angehoben, abgeplattet oder sonst wie in Form und Stellung verändert werden.
Bondage-Stellung Nr. 3: Fesseln des Scheidendamms
Um den Scheidendamm zu fesseln, wird das Seil um die Hüften und zwischen die Beine gezogen. Damit wird ein Druckgefühl auf die Schamgegend ausgeübt. Sie können auch einen Knoten am Seil machen und ihn auf die Klitoris, die Scheide oder den Hintern legen, um die gefesselte Person zusätzlich zu erregen. Oder Sie legen ihn am besten an alle drei Stellen.
Bondage-Stellung Nr. 4: Frogtie
Dafür müssen Sie die Fußgelenke an die Oberschenkel fesseln und die Knie spreizen. An die Fußgelenke können auch die Handgelenke gefesselt werden. Diese Stellung kann als Sexstellung oder als Grundlage für intensiveres Bondage verwendet werden.
Noch mehr Ideen für Bondage-Stellungen
Beim Bondage gibt es fast unzählige unterschiedliche Stellungen und Techniken. Jede Stellung ist die Kombination der Grundstellung folgender Körperteile: der Arme, der Beine, der Füße und des Kopfes. Die Stellungen können sich auch danach unterscheiden, ob die Person steht, sitzt, liegt oder kniet. Fast jede Stellung erfüllt einen anderen Zweck. Das sind nur ein paar Grundrichtlinien, mit denen Sie Ihre Experimentierfreude weiter entwickeln können.
Bei jedem Spiel sollte jedoch die Sicherheit an erster Stelle stehen.
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