Durch Duftstoffe zu fantastischem Sex!
Schon Kleopatra hat vor mehr als 2000 Jahren ihren Antonio mithilfe eines Duftstoffes in ihr Netz gelockt.

Duftstoffe, mit denen das Liebesleben aufregender gestaltet wird, spielen eine sehr wichtige Rolle. (PhotoXpress)
Durch Duftstoffe zu göttlichen Empfindungen
Duftstoffe, mit denen das Liebesleben aufregender gestaltet wird, spielen eine sehr wichtige Rolle. Heutzutage ist es sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Gerüche ganz bestimmte Reaktionen im Körper auslösen. Gerüche können glücklich machen, entspannen helfen, Angst vertreiben (wahrscheinlich ist Ihnen schon einmal passiert, dass Sie durch einen bestimmten Geruch für einen Augenblick an die Zeit einer leidenschaftlichen Liebe erinnert wurden), Schmerzen lindern oder wie ein Aphrodisiakum wirken. Wir stellen Ihnen einige der besten Liebesdüfte vor:
Duftstoff Nr. 1: Bergamotte
Das leicht grünliche, sanft aromatische Öl dieser Südfrucht, aus der Gattung der Zitruspflanzen, ist ein beliebter Inhaltsstoff vieler Parfüms. Die Bergamotte wird nicht zu den starken und intensiven Liebesdüften gezählt, sie verbreitet jedoch ein warmes und angenehmes Gefühl um sich. Bei der Aromatherapie wird die Bergamotte eingesetzt, um die Geister und das Gefühl der Beklommenheit bei Liebesstreiten zu vertreiben. Sie sollten nur darauf achten, dass Sie nicht unmittelbar und unverdünnt in Kontakt mit der Haut kommt, da sie die Sonnenlichtempfindlichkeit steigert.
Duftstoff Nr. 2: Geranie
Das Öl, das aus der besonderen Geranie gewonnen wird, hat mit seinem süßlichen, blumigen, der Rose ähnlichen Duft eine außerordentliche Wirkung. Das Öl der Geranie wirkt nämlich auf die Rinde der Nebenniere, die für die Produktion bestimmter Sexualhormone verantwortlich ist.
Duftstoff Nr. 3: Ingwer
Wenn Sie einem Mann den Verstand rauben möchten, sollten Sie sich in Ingwerduft einhüllen. Der aromatische, warme, leicht süßliche Duft trifft nämlich im sexuellen Sinne immer ins Schwarze, genauer gesagt, in den Hypothalamus. Ernst Pöppel, Professor für Medizinische Psychologie, nennt diesen Bereich des Gehirns „das Amüsierviertel im Kopf“. Von hier aus leiten nämlich die Liebe und das sexuelle Verlangen unsere Gefühle.
Duftstoff Nr. 4: Jasmin
Der süßlich blumige, schon fast betäubende Jasminduft gilt als einer der erotischsten Düfte überhaupt. Insbesondere nachts betört er mit seinem intensiven Duft und hat sowohl auf Frauen als auch auf Männer eine hypnotische Wirkung. Wissenschaftler fanden sogar heraus, dass der Jasminduft wirkungsvoll den persönlichen Charme stärkt.
Duftstoff Nr. 5: Rose
Der Duft der Rose ist bewiesen der beste Verführer von Frauenherzen. Er entspannt die Sinne und regt das Verlangen nach Liebe an. Der Duft der Rose wirkt auf die weibliche (Yin) Energie. Die neuesten Studien zeigten, dass Rosenöl das hormonelle Gleichgewicht der Frau beeinflusst, gegen Depressionen hilft und das prämenstruale Syndrom (PMS) lindert.
Duftstoff Nr. 6: Muskatellersalbei
Das warme und aromatische, auch nach Harz duftende Öl ist vor allem bei Frauen sehr beliebt, da es eine hervorragende entspannende Wirkung hat und gleichzeitig eine aufregende Atmosphäre schafft. Es eignet sich ideal für alle, die immer eifrig bei der Arbeit sind und sich nur schwer auf die Liebe konzentrieren können.
Duftstoff Nr. 7: Sandelholz
Das dickflüssige, süßlich nach Holz duftende Öl wird aus dem asiatischen Sandelholz gewonnen. Die Sandelholzmoleküle ähneln sehr dem Testosteron, von dem sowohl Frauen als auch Männer angezogen werden. Das erklärt auch die Tatsache, wieso Frauen so sehr den männlichen Duft nach Sandelholz mögen, der sie erregt und den sie so gern benutzen.
Sex geht durch die Nase
Im menschlichen Körper werden Pheromone vor allem von den Achselhöhlen- und Brustdrüsen und den Drüsen am Kopf und im Genitalbereich produziert. Der Mensch kann in den meisten Fällen all diese Körpergerüche gar nicht bewusst erfassen.
Aus diesem Grund glauben die Wissenschaftler, dass er diese nicht über die gewöhnlichen Riechhärchen wahrnimmt, sondern – wie die Tiere – über einen Detektor in der Nase, über das so genannte Jacobson-Organ. Es wurde schon am Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrtausends entdeckt, viele Funktionen dieses Organs bleiben jedoch weiterhin eine Unbekannte.























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