Durch Yoga und gestärkte Chakren zu besserem Sex
Stärken Sie Ihre Chakren, die Sie zu mehr Ausdauer beim Sex und zu einem intensiveren Orgasmus geleiten können.
Chakren – die Hauptenergiezentren des Menschen. (PhotoXpress)
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Was sind Chakren?
Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet wortwörtlich Rad/Diskus/Kreis. Sein Ursprung liegt in den Upanishaden, die Jahrtausende mündlich von Generation zu Generation übertragen wurden, bis man sie zwischen 700 und 200 v. Chr. in Prosa und Versform niederzuschreiben begann. Chakren werden allgemein als die Hauptenergiezentren des Menschen verstanden, die nach der Chakrenlehre entlang der Wirbelsäule des Körpers verlaufen und die durch einen angenommenen Energiekanal (Sushumna) verbunden werden, entlang jenes sie auf die Funktionen der sich in ihrer unmittelbaren Nähe befindlichen Organe einwirken.
In Bezug auf Chakren wird zwischen 7 Hauptchakren unterschieden, die da sind: das Kronenchakra, das Stirnchakra, das Kehlchakra, das Herzchakra, das Nabelchakra (Solar-Plexus), das Sakralchakra (auch Sexualchakra genannt) und das Wurzelchakra.
Svadisthana und Muladhara
Als Svadisthana wird das Sakralchakra (Sexualchakra) und als Muladhara das Wurzelchakra bezeichnet. Sie befinden sich etwa zwei fingerbreit voneinander entfernt, wobei das Wurzelchakra unterhalb des Sakralchakras liegt. Die Energie sollte frei durch das Wurzelchakra fließen können, damit auch das Sakralchakra (Sexualchakra) ihre Wirkung wohltuend entfalten kann.
Das Sakralchakra (Sexualchakra) befindet sich unter dem Bauchnabel und zwar ganz knapp über den Genitalien. Es ist mit den Fortpflanzungs-, den Geschlechts- und den Unterleibsorganen verbunden. Wenn ungehemmt, wirkt sie sich besonders positiv auf die schöpferische Kraft, Kreativität, sexuelle Energie und die Lust am Leben aus.
Etwa zwei Finger breit unter ihr, etwa im Bereich des letzten Wirbels, befindet sich das Wurzelchakra, das mit dem Anus, dem Beckenboden, dem Dick- und Enddarm sowie mit den Beinen und den Füßen verbunden ist. Wenn Ihre Füße ständig frieren sollten und Sie das Gefühl völliger Entwurzelung verspüren, lässt dieses auf ein gehemmtes Wurzelchakra schließen.
Einleitende Yoga-Übung zu Stärkung des Wurzelchakras: Mula Bandha
Nehmen Sie eine bequeme Sitzposition ein. Bevor Sie mit der Yoga-Übung anfangen, atmen Sie völlig aus. Ziehen Sie die Muskeln des Beckenbodens nach oben, in Richtung des Bauchnabels. Fangen Sie zuerst an, die Anal- und Genitalmuskeln zusammenzudrücken. Danach konzentrieren Sie sich auf den Scheidendamm und bewegen ihn nach oben. Atmen Sie tief ein und zählen dabei bis 6 (Sie können auch bis 10 zählen, sofern Ihre Lungen dies zulassen sollten). Atmen Sie dann aus und zählen dabei von 6 (bzw. 10) runter. Wiederholen Sie diese Übung etwa 5 bis 10 mal.
Yoga-Übung zu Stärkung des Sexualchakras: Vajroli Mudra / Sahjoli Mudra
Die Vajroli Mudra ist eine Yoga-Übung für Männer. Wenn wir diese Yoga-Übung meistern, sollten wir unsere sexuelle Energie auch noch nach der Ejakulation erhalten können. Diese Yoga-Übung ist der oben beschriebenen ähnlich, jedoch noch durch das Atmen und das Visualisieren bestärkt.
Nehmen Sie eine bequeme Schneidersitzposition ein und legen Sie Ihre Handflächen auf die Oberschenkel. Die Varjoli Mudra ist an sich eine Yoga-Übung, die auf dem Zusammendrücken jener Muskeln gründet, die wir in der Regel beim Zurückhalten vom Urin beanspruchen. Konzentrieren Sie sich darum noch besonders auf die Schließmuskeln in der Nähe des Schambeines und der Peniswurzel. Atmen Sie dann durch die Nase ein und lassen Sie die Energie entlang der Wirbelsäule hoch wandern. Lassen Sie die Atmung beim Stirnchakra (das „dritte Auge“), halten und ziehen Sie die Geschlechtsorgane durch das Zusammendrücken der Beckenbodenmuskulatur und der unteren Bauchmuskeln nach oben. Ob Sie es richtig machen, werden Sie dadurch erkennen können, wenn sich der Peniskopf bei jeder Wiederholung hebt. Wiederholen Sie diese Yoga-Übung etwa 10-mal. Atmen Sie vor den Wiederholungen durch die Nase ein und bei der zehnten Wiederholung langsam durch die Nase wieder aus. Dann atmen Sie wieder langsam ein und entspannen sich. Diese Yoga-Übung regt das Sakralchakra (Sexualchakra) beziehungsweise die Svadisthana an und steigert die Potenz.
Bei der weiblichen Version dieser Yoga-Übung, nämlich bei der Sahjoli Mudra, verläuft das Atmen gleich wie bei der Vajroli Mudra. Diese Yoga-Übungen sollen die Erhaltung der sexuellen Energie fördern und als „Nebenprodukt“ intensivere Orgasmen hervorrufen. Und wenn Sie nicht an Chakren glauben sollten, wird Ihnen das Anregen der Durchblutung Ihres Genitalbereichs trotzdem guttun, während auch Ihr Empfinden, Ihre Ausdauer und Ihr Genuss dadurch positiv beeinflusst werden.
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