Einen Mann erobern? So geht’s!
Drei Männer, ein verheirateter, ein Single und ein Schwuler, geben Frauen Ratschläge, wie sie einen Mann in einer Bar erobern sollen.
Nur Mut, meine Damen! Einen Mann erobern, geht ganz einfach.
Haben Sie keine Lust mehr zu warten, dass Sie der fremde Dunkelhaarige, den Sie von Ihrem Tisch aus beobachten, endlich bemerkt? Nichts einfacher als das, machen Sie den ersten Schritt! Wir haben drei Freunde, einen verheirateten, einen Single und einen Schwulen, für Sie gefragt, wie eine Frau in einer Bar am einfachsten mit einem Mann in Kontakt treten und sein Herz erobern kann. Lesen Sie, was die drei Herren geantwortet haben.
Benjamin, 32 Jahre, verheiratet: Sie sind vielleicht der Meinung, dass es am einfachsten wäre, ihn nach der Telefonnummer zu fragen und ihn später anzurufen. Aber auf diese Weise bringen Sie so manchen Mann in Bedrängnis, wenn er eigentlich an Ihnen nicht interessiert ist. Aber das geschieht Frauen am laufenden Band, dass sie von Männern angesprochen werden, die sie unattraktiv finden. Deswegen ist es besser, folgende Taktik einzuschlagen: Versuchen sie erstmals, Blickkontakt herzustellen und ein bisschen von Weitem mit ihm zu flirten, wonach Sie sich wieder ihren Freunden zuwenden. Werfen Sie ihm ab und zu wieder einen koketten Blick zu und lächeln Sie ihn an. Wenn Sie glauben, Interesse bei ihm zu bemerken, gehen Sie zu ihm (falls er nicht als Erster auf Sie zukommt) und sprechen Sie ihn an, ohne ihn dabei zu sehr einzuengen. Weiter werden Sie es dann schon alleine schaffen. Aber trotzdem noch ein kurzer Hinweis: Regen Sie sich nicht auf oder seien Sie nicht enttäuscht, wenn er Sie zurückweise sollte. Leider stimmt die Behauptung nicht, dass Männer lediglich einen Ort zum Sex brauchen. Wenn er Sie besser kennen lernt, kann er es sich ja noch immer überlegen und Sie zu einer Verabredung einladen. Viel Glück!
Wenn Sie einen Mann erobern möchten, jedoch von ihm nicht wahrgenommen werden, sprechen Sie ihn einfach an. (jlp)
Lukas, 24 Jahre, schwul: Alles hängt davon ab, in was für einer Bar Sie sich aufhalten. In einer Jazzbar wird die Rede von der Band sein, während Sie in einer Sportbar über das Spiel reden sollten. Als Schwuler werde ich mich nun ein bisschen weit aus dem Fenster lehnen, doch ich bin davon überzeugt, dass eine Frau bei einem heterosexuellen Mann mit Sportwissen Eindruck schinden kann. Wieso? Weil er angenehm vom Umstand überrascht sein wird, dass eine Frau seine Leidenschaft teilt. Würden nicht auch Sie von einem Mann begeistert sein, der gerne einkaufen geht und es ihm nichts ausmacht, sich stundenlang mit Ihnen zu unterhalten? Aber ich kenne noch einen Weg, wie eine Frau einen Mann erobern kann. Gehen Sie direkt auf ihn zu und bezahlen Sie ihm einen Drink. Und die Idee hinter dieser vollkommen unerwarteten Aktion? Dadurch werden Sie dem Mann zeigen, dass Sie intelligent sind und Sinn für Humor haben, dass Sie selbstständig denken können und offen für Abenteuer sind, und außerdem bietet Ihnen eine solche Aktion einen Ansatzpunkt für eine geistreiche Debatte über die Beziehung zwischen Mann und Frau, die auf den Kopf gestellten sozialen Rollen, den Feminismus und vieles mehr.
Am besten schlagen Sie den direkten und offenen Weg ein. (jlp)
Sascha, 29 Jahre, Single: für das Anmachen in Bars bin ich vielleicht schon etwas zu alt, doch vor ein paar Jahren hatte ich einige ziemlich gute Tricks drauf. Ich habe bemerkt, dass die direkte und aggressive Art bei Frauen nicht zieht, während es beim Erobern eines Mannes gerade umgekehrt ist. Sie sollten einfach auf ihn zugehen und ihn ansprechen. Fast jeder Mann wird diesen Ihren Schritt mit Freude begrüßen, sodass Sie bei ihm punkten, noch bevor der Funken überhaupt übergesprungen ist. Wenn denn dann die Funken fliegen, können Sie ihm klar und offen sagen, was Sie von ihm erwarten: seine Telefonnummer und vielleicht eine ernste Beziehung oder doch lieber einen schnellen Abstecher in seine/Ihre Wohnung für eine heiße Nacht. Wenn er Feuer und Flamme ist, bravo, gut gemacht! Falls nicht, wird sich jeder normale Mann trotzdem geehrt fühlen und Sie auf eine höfliche Weise abweisen. Eine direkte Abfuhr tut zwar nicht weniger weh, doch wenn Sie schnell zur Sache kommen, werden Sie auch die Antwort schnell bekommen und nicht lange um den heißen Brei herumreden müssen.
































