Erogene Zonen der Frau ein Problem der Männer?
Die erogenen Zonen der Frau sind ein wichtiges und komplexes Thema, mit dem sich nicht nur die Männer auseinandersetzen sollten.

Das Gespräch über Fantasien und erogene Zonen hilft dabei, die Scham, die und die Angst Bezug auf die Sexualität zu verlieren. (PhotoXpress)
Erogene Zonen der Frau und ihr Weg zum Orgasmus
Obwohl sich Frauen schon zur Gänze sexuell emanzipiert haben, ist es für viele von ihnen noch immer schwierig, einen Orgasmus zu erleben, was von Experten als Anorgasmie bezeichnet wird. Es kann viele unterschiedliche Ursachen für diesen Zustand geben, sowohl psychische als auch physische. Im Folgenden werden wir beide Ursachen aufgreifen. Neben gesundheitlichen und psychischen Vorbehalten kommt es nicht selten vor, dass Frauen nicht wissen, was ihre erogenen Zonen sind, weil sie bestimmte Vorurteile in Bezug auf Sex haben oder ihren Körper noch nicht genügen kennen.
Sie müssen selber herausfinden, wo Ihre erogenen Zonen sind
Der Mensch erst dann sein bester Arzt und Therapeut, wenn er den eigenen Körper und seine Reaktionen auf verschiedene Reize gut genug erkundet hat. Vorerst ist deshalb ein professioneller Sexualtherapeut die bessere Adresse für Fragen über die Entdeckung der eigenen Sexualität bzw. der eigenen erogenen Zonen. Dieser führt den Patienten schrittweise zum gewünschten Ziel. Dazu sind manchmal natürlich unangenehme und weniger diskrete Fragen seinerseits nötig, die aber wahrheitsgetreu beantworten werden müssen, damit beide anfangen können, die Sexualität des Patienten besser zu verstehen. Sexualtherapeuten sind starke Befürworter der Masturbation, da eine ihrer positiven Folgen eine bessere Kenntnis des eigenen Körpers ist. Bei der Suche der eigenen erogenen Zonen können auch qualifizierte Bioenergetiker helfen.
Die Suche nach den erogenen Zonen
Um etwas über die Eigenschaften der eigenen Sexualität zu lernen, muss man erst seinen eigenen Körper erkunden, die erogenen Zonen finden und herausfinden, wie er auf bestimmte erotische Reize reagiert. Frauen sollten z. B. zuerst herausfinden, ob sie nur die klitorale Stimulation befriedigt oder ob sie die Penetration bevorzugen. Vielleicht brauchen sie zum Orgasmus auch beides. Für einige Frauen ist ein langes Vorspiel wichtig, während es andere destimuliert. Sexualtherapeuten und Sexologen raten den Frauen allgemein, sich nicht ihrer eigenen Vagina zu schämen. Laut den Therapeuten ist es wichtig, dass Frauen fähig sind, ihre eigene Vagina vorbehaltlos im Spiegel zu betrachten, auch während der Masturbation. Vor Kurzem hat Tyra Banks die Initiative für eine neue weibliche Sexualbewegung übernommen, als sie die Frauen in Amerika dazu anhielt, ihre Vaginen zu schätzen. Diesem Leitsatz hat sich auch die bekannte Fernsehmoderatorin Oprah angeschlossen.
Der Partner sollte Ihnen bei der Suche nach den erogenen Zonen behilflich sein
Sprechen Sie auch mit ihrem Partner darüber, was Sie erregt und Ihnen den Höhepunkt ermöglicht. Das Gespräch über die Fantasien und erogenen Zonen der Frau hilft dabei, die Scham, die Angst und alle unangenehmen Gefühle in Bezug auf die Sexualität zu verlieren. Deshalb sollte Ihr Partner bereit sein, Ihnen zuzuhören, für Ihre Befriedigung Verschiedenes auszuprobieren und mit Ihnen zusammen Ihre Sexualität zu ergründen.























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