Hat der Höhepunkt beim Sex tatsächlich etwas mit Entspannung zu tun?
Experten schätzen, dass die Muskeln beim Sex deswegen so sehr angespannt werden, um schließlich auf Anhieb durch den Höhepunkt entspannt zu werden.
Manche Frauen sollen die Entspannung, die auf den Höhepunkt beim Sex folgt, fürchten. (jlp)
Quillt aus dem Höhepunkt beim Sex etwa die Angst vor der Entspannung?
Der Höhepunkt beim Sex kann nur sehr schwer, wenn überhaupt, als völlig entspannendes Gefühl erlebt werden. Man erlebt den Höhepunkt beim Sex ja in der Regel immer anders und fast immer als eine Empfindung, die die Muskeln des ganzen Körpers erbeben und zusammenzucken lässt. Oft kommt es auch vor, dass man durch die Mühe, die man sich gibt, um zum Höhepunkt beim Sex zu gelangen, seinen Körper immer mehr beansprucht, wodurch der Orgasmus nicht im Zustand völliger Entspannung zustande kommen kann. Es gibt zahlreiche Expertenveröffentlichungen, die darauf schließen lassen, dass der Höhepunkt beim Sex auch als eine Art Quelle der Angst vor der völligen Entspannung erachtet werden könnte. Das Streben nach dem Höhepunkt beim Sex könnte man dadurch auch als so etwas wie latenten Sadismus werten. Die Schreie, die Grimassen, die Krämpfe und die Zuckungen die den Höhepunkt beim Sex begleiten, könnten demnach auch eher auf Angst als auf Liebe und Wonne hindeuten.
Ein mächtiger Höhepunkt kann auch die Folge von nicht allzu schweißtreibendem Sex sein. (jlp)
Ein explosiver Höhepunkt ist beim Sex auch ohne Überanstrengung möglich
Es stimmt nicht, dass nur wildes und zügelloses Sex-Treiben zu einem mächtigen Höhepunkt beim Sex führt. Auch ein ganz einfaches, sanftes und langsames Schäferstündchen kann damit enden, dass die Liebenden regungslos nebeneinander liegen bleiben und schnaufen, als ob sie gerade einen Ultramarathon bestritten. Es macht auch keinen Unterschied, wenn einer der Partner beim Liebesspiel die gänzlich passive Rolle übernimmt. Wenn der Höhepunkt beim Sex das Ziel beider sein sollte, wird sich der passive Partner von seiner Rolle lösen, wenn er oder sie sich dem Orgasmus nähert. Der Körper verfällt zu diesem Zeitpunkt nämlich in einen Zustand der Ekstase, der es einem nahezu unmöglich macht, den Höhepunkt beim Sex völlig entspannt zu erleben und ohne gegen die immer stärker werdenden Wallungen anzukämpfen.
Hat eine Frau ihre Vaginalmuskeln gut im Griff, so wäre sie zweifellos im Stande, ihrem Partner den Höhepunkt auch bei „bewegungslosem Sex“ herzuzaubern. (jlp)
Auch „bewegungsloser Sex“ kann zum Höhepunkt führen
Um den Orgasmus im Zustand völliger Entspannung „begrüßen“ zu können, gibt es eine bestimmte Art des Übens, um das auch tatsächlich zu schaffen. Das Ziel dieser Übung ist der so genannte Höhepunkt beim bewegungslosen Sex. Am Anfang wird der Koitus wahrscheinlich nicht völlig statisch ablaufen, denn man könnte sich damit nicht auf Anhieb abfinden, dass man sich im Bett wie ein Holzklotz anstellen müsse. Frauen stellen sich in der Regel einfacher auf so etwas ein, wenn Sie ihre Vaginalmuskeln gut im Griff haben. Damit können Sie den Penis des Partners auch, ohne das Becken und den Hintern zu bewegen, stimulieren. Auch Männer können lernen, den Penis nach dem Einführen in die Vagina ständig erigiert zu halten, ohne sich bewegen zu müssen. Alles, was es dann noch für einen Höhepunkt beim Sex bedarf, ist die Kunstfertigkeit der Partnerin, mit dem Kontrollieren ihrer Vaginalmuskeln für den Orgasmus zu sorgen. Auf solche Art und Weise Sex zu haben, ist zwar etwas ungewöhnlich und man braucht auch mehrere Versuche, um das gewünschte Ziel auch befriedigend zu erreichen. Es könnte trotzdem nicht schaden, es mal damit zu versuchen.

































