Lernen Sie das Geheimnis eines guten Vorspiels kennen!
Einige Überlegungen darüber, wieso ein gutes Vorspiel beim Sex unausweichlich ist.
Ein gutes Vorspiel ist nicht nur für die Frau unbezahlbar. (PhotoXpress)
Wozu ein Vorspiel?
Unser Paul vom Lande würde sagen: "Frauen sind wie ein Motor…" Fakt ist, dass Frauen ein längeres Vorspiel brauchen als Männer. Frauen sind wie ein Dieselmotor: sie werden langsam warm, sie kommen langsam in die Gänge, aber wenn sie einmal in Fahrt sind, dann sind sie stundenlang nicht zu bremsen. Vielleicht sind sie etwas lauter, im Winter nicht warm zu kriegen, jedoch auf lange Strecken konkurrenzlos. Und jeder gute Fahrer weiß, dass er die Lebensdauer verkürzt, wenn er versucht, einen kalten Motor auf volle Touren zu bringen. Das Öl kann nämlich seine Arbeit nicht erledigen, der Reibungswiderstand und somit der Abrieb werden größer, der Motor geht kaputt. Deswegen fährt man einen kalten Motor nur mit wenig Touren.
Vielleicht müsste man neben der Fahrschule auch Nachhilfeunterricht in Sachen Frauenkörper nehmen. Um den Führerschein zu bekommen, müssen wir viel Geld ausgeben und 20 Stunden Fahrpraxis vorweisen können. Aber in Sachen Sex werden wir schon als Experten geboren. Großer Irrtum. Jeder Mann müsste einen Grundkurs für weibliche Anatomie und einen Massagegrundkurs belegen und eine praktische Prüfung auf einer speziell angefertigten Puppe oder einer Freiwilligen ablegen. Jetzt aber Scherz bei Seite: Ein gutes Vorspiel ist wichtig und viele widmen ihm zu wenig Aufmerksamkeit.
Wie sieht gutes Vorspiel aus?
Das einzige Kriterium für ein gutes Vorspiel ist der Erfolg. Wir können Ihnen keine Ratschläge geben, wie lang es sein sollte, welche Knöpfe Sie drehen und wenden müssen, damit es klappt. Leider gehört jeder Frauenkörper zu einer anderen Marke. Wir alle kennen die Grundeigenschaften des Motors, falls nicht, lade ich Sie in unsere Rubrik Sexy Tipps ein. Und weil immer kleine Unterschiede bestehen, stellt sich die Frage: Wie sollte man am besten diese schwierige Aufgabe angehen?
Teilen Sie den Frauenkörper in mehrere Bereiche auf. Nennen wir sie erogene Zonen. Erkundigen Sie deren Tätigkeit und machen dann den ersten Schritt. Gehen Sie analytisch vor. Achten Sie auf die Reaktionen des "Motors". Hat er die Farbe gewechselt, ist er lauter geworden, ist er heißgelaufen, ist er gut eingeölt, vibriert er? Ein guter Mechaniker bemerkt jede Veränderung und stellt sich auf sie ein. So müssen auch Sie aufhören, wenn Sie merken, dass der Motor erstickt, zu sehr vibriert und Ähnliches. Suchen Sie die richtigen Handgriffe und merken Sie sie sich fürs nächste Mal. Mit viel Übung werden Sie früher oder später ein guter Mechaniker. Sie werden merken, was und wie man Ihren wunderschönen Motor auf Touren bringt. Aber damit sind Sie noch lange kein Meister, nur ein tüchtiger Lehrling.
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Ein guter Mechaniker braucht sich an den Motor nicht mehr heranzutasten, er entscheidet instinktiv. Natürlich weiß er genau, wo was ist und wofür es benutzt wird, aber vor allem reagiert er richtig und kann die Folgen voraussehen. Zudem kann er mehrere Sachen auf einmal erledigen: während er wartet, dass das Öl ausläuft, widmet er seine Aufmerksamkeit dem Luftfilter oder kontrolliert den Reifendruck mit einem sanften Fingergleiten. Er löst die Bremsen und kontrolliert die Lichter. Dann klopft er leicht auf das Auspuffrohr, um zu sehen, in welchem Zustand es ist. Er macht das alles ohne nachzudenken, er hat immer das richtige Werkzeug zur Hand, falls er es aber zufällig nicht findet, nimmt er das erstbeste.
Meister des guten Vorspiels ...
Meister des guten Vorspiels wird nur derjenige, der beide Bereiche miteinander verbinden kann: den analytischen und den romantischen. Man muss die Zusammensetzung und die Arbeitsabläufe des Motors kennen, aber nie das Gesamtbild aus den Augen verlieren. Sowohl die Reparatur des Motors wie der Frauenkörper müssen mit Liebe angegangen werden. Ansonsten werden wir schnell nervös, wir wollen die Sache schnell hinter uns bringen und vergessen dabei die Grundprinzipien, verlieren den Überblick und schließlich hämmern wir nur noch darauf los. Das ganze grault uns, wir verlieren jegliche Freude und bezahlen lieber einen teuren Mechaniker oder wechseln das Auto im Falle eines Totalschadens. Aber in den Händen eines anderen Mechanikers schnurrt das Auto wie eine Katze und unsere Ungeduld und Frustration schubst uns schließlich in die Einsamkeit und zum Kauf "teurer" Modelle, die "nie" kaputtgehen. Ihre Wut zahlt sich für alle aus, die Verkäufer und die Mechaniker, nur das Auto leidet darunter. Nehmen Sie sich Zeit, hören Sie auf Ihren Motor und erfüllen Sie ihn mit Liebe. Er wird Ihnen viele Jahre dienen und wie ein guter Wein altern.
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