Lernen Sie sich einen entspannten Orgasmus an!
Der Orgasmus ist in den meisten Fällen ein Zustand von Anspannung und kein Zustand des Entspannung.
Ein "angespannter" Orgasmus führt zur Entspannung nach dem Orgasmus. (PhotoXpress)
Der Weg zur Entspannung beim Orgasmus ist schwieriger
Viele Techniken, die einen zum Orgasmus geleiten sollen, wurden mit dem Hintergedanken konzipiert, die Intensität der Empfindungen zu steigern. Andererseits hat dieser Gedanke keine Eigenschaften einer universellen Wahrheit. Der Weg zum Orgasmus als der perfekten Form von Entspannung ist schwer, und zwar noch ganz besonders aus dem Grund, da solche Orgasmen nicht künstlich hervorgerufen werden können. So etwas gibt es aber trotzdem und die Orgasmen jener Art sind – wenn man sie dann endlich erlebt – zur gleichen Zeit anders und fantastisch. Es gibt aber auch Frauen, bei denen die Anspannung, die sich durch ihren ganzen Körper zieht, das perfekte Empfinden aktiv beeinträchtigt.
Der Orgasmus soll eigentlich ein Ausdruck von Anspannung und nicht von Entspannung sein
Wir wissen über ideologische Abhandlungen Bescheid, in denen zum Beispiel Schlüsse gezogen werden, dass der Orgasmus in Form von Anspannung eigentlich die Angst vor der perfekten Entspannung sein soll, oder verdeckter Sadismus und so weiter. Ein Autor spricht sogar darüber, dass die Schreie, die Grimassen und die Krämpfe auf Angst und Schmerz hinweisen sollen, aber auf keinen Fall auf Liebe und Genuss. Wahrscheinlich hat er sich selbst noch nie gesehen, wie er beim Liebesakt vorgeht, oder er hat noch nie einen wirklich explosiven Orgasmus erlebt. Es gibt eben kein Modell, dass auf alle passen würde.
Wie kann man einen entspannten Orgasmus erleben?
Im Zuge des Strebens nach einem gänzlich entspannten Orgasmus, gibt es entweder einen passiven Part und einen Solisten (es ist völlig egal, welcher Partner welche Rolle übernimmt), oder es gelingt beiden, einen Zustand des Nicht-Anstrengens zu erreichen, im Rahmen jenes alle Bewegungen ganz automatisch, wie von selbst ablaufen. Bei Frauen handelt es sich dabei um Bewegungen in ihrem Inneren. Versuchen Sie es mit beiden Vorgehensweisen – am Anfang soll es einfacher sein, wenn Sie versuchen, sich beide Arten des „Weges zum Glück“ anzulernen.
Zum entspannten Orgasmus mithilfe der Methode des weniger aktiven Partners
Die einfachste Anfangsmethode ist aller Voraussicht nach die Methode des weniger aktiven Partners (dies bedeutet in den meisten Fällen, jedoch nicht immer, dass es sich dabei um den unten liegenden Partner handelt), der beim Koitus jegliche Bewegungen aufzuhalten versucht und zu dem Zeitpunkt „abzuschlaffen“ anfängt, wenn der Orgasmus näher und näher scheint (warnen Sie ihren Partner vor dem Orgasmus).
Sie werden vielleicht feststellen, dass schon die Tatsache, dass Sie so vorgehen und Neues versuchen, bei Ihnen im Rahmen der ersten Versuche das Empfinden eines völlig anderen Anspannungsgefühls hervorrufen wird. Nach einigen zusätzlichen Versuchen schafft es die Mehrheit jener, die vorher sehr leicht stimuliert werden konnten, zu lernen, wie sie sich dem Orgasmus hingeben sollen. Sie stellen dabei auch noch ein anderes Empfinden beim Orgasmus fest, das vom vorher bekannten, zwar auch angenehmen Empfinden beim durch das Versuchen oder durch das Streben nach in Verbund mit zwischenzeitlichem Verzögern bewirkten Orgasmus abweicht.
Es ist angenehm zu wissen, dass Sie den Orgasmus zum Herausquellen bringen und sich Ihr Partner dem genüsslich hingibt. Wenn Ihnen so etwas nicht zusagen sollte, schalten Sie wieder auf den starken, explosiven Orgasmus zurück. Ein perfektes Verfließen kann man nicht auf Befehl hervorrufen und der gängige athletische Sex ist immer noch Güteklasse 1A.































