Mit Essen zum heißen Sex...

13.11.2008 | Tjaša Babič

Worauf müssen wir bei der Auswahl der sexuel stimulierenden Lebensmittel aufmerksam sein? Lesen Sie diesmal nicht, was einzukaufen, sondern, wie es auszuwählen und dann verlockend servieren..

 


 

Sex und Essen verbindet man mit Genuss. Beides kann uns erfüllen und glücklich machen. Unsere Zunge, Papillen und Gehirn können durch den Sex und die Kost beschäftigt werden. Man muss dabei die Phantasie und das künstlerische Schaffen verwenden. Bei allen möglichen Parallelen zwischen dem Sex und der Kost ist nichts Ungewöhnliches, dass beides in Verbindung gebracht wird. Mit der Kost verdoppelt sich der Genuss beim Sex und mit dem Sex kann man ebenso den Genuss bei der Kost verdoppeln.

 

Es ist nicht nur die Schmackhaftigkeit der Kost, die uns zum Sexgenuß bringt. Wichtig sind auch ihr Aussehen und ihr Duft. Je mehr wir unsere Sinne befriedigen, desto besser. Die Kost, die ihrer Form nach, an den Penis erinnert,( wie z.B. Bananen) , oder die, die an die Vulva erinnert (z.B. die Auster), erregen unsere Phantasie und helfen zur stärkeren sexuellen Erregung und zum größeren sexuellen Verlangen. Deshalb zählt diese Kost zu den Aphrodisiaka. Man darf auch den Duft nicht vergessen. Die Düfte nach Vanille und nach Senf können ein sehr starkes Verlangen und Lustempfinden anregen.

 


 

 

Es gibt sehr wenige wissenschaftliche Forschungen, die uns einen richtigen Hinweis darauf gäben, welche Kost auszuwählen. Das ist nicht unbedingt schlecht. Manchmal ist es viel besser, unbeantwortet zu bleiben, denn das ermöglicht uns, dass wir selbst die Erforscher werden und nicht nur den Wissenschaftlern folgen und gerade das ist das Wesentliche.

 

 

Denken wir an unsere Sinne und daran, was sie stimuliert. Fragen wir uns, was man gern unter den Fingern spürt, welcher Duft, welcher Geschmack, welcher Blick es ist, bei dem wir den Verstand verlieren. Lassen wir der Phantasie den freien Lauf. Vielleicht aber nur einige Tips um nachzudenken.

 

 

Wenn wir vor haben, unsere Sexualität etwas vielfältiger zu machen, müssen wir diese Speisen vermeiden, auf die man allergisch reagiert. Das gilt natürlich auch für den Partner / die Partnerin. Allergische Reaktionen entstehen nicht nur mit der Kost, die aufgegessen wird, sondern auch mit der Kost, die mit dem empfindlichen Gewebe ( z. B. Vagina oder Anus) in Berührung kommt. Es kann mindestens zu einem unangenehmen Juckreiz kommen.

 


 

Auch zu hohe oder zu niedrige Temperatur kann problematisch sein. Man muss aufpassen, dass man von heftiger Lust nicht Brandwunden bekommt! Das gekochte Essen soll eine geeignete Temperatur haben. Man muss aber auch mit Gewürzen vorsichtig sein. Besonders Zimt und Menthol könnten unsere Sinne zu stark anregen und das Gefühl kann sehr unangenehm sein.

Und noch etwas über die Form - die Kost soll eine richtige Größe und eine richtige Form haben damit sie nicht irgendwo stecken bleibt oder verloren geht. Wenn man frisches Obst und Gemüse verwendet, muss es früher gut gewaschen werden. Zum besseren Schutz können wir einen Kondom benutzen.

Sehr bedenklich sind auch süße oder fette Kost, besonders im Intimbereich. Es kann zu unangenehmen Flecken und zur Klebrigkeit kommen. Das Fett kann auch den Kondom kaputt machen und so eine bakterielle Entzündung verursachen. Gleiches gilt auch für Zucker: in einem feuchten Milieu vermehren sich die Bakterien und Pilze noch schneller.

 

Guten Appetit!

 



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