Mit Fesselspielen zum Orgasmus!

23.05.2010 | Alexander F.

Haben Sie Ihren Partner schon mal mit wilden Fesselspielen verführt? Durch Bondage soll der Orgasmus noch intensiver sein!

 

 

                     Bondage, Fesselspiele.
Bondage (Fesselspiele) mag sich zwar als ein sexuelles Klischee anhören, es bietet jedoch eine Unmenge an Lustgefühl, das nicht so einfach erlischt. (PhotoXpress)

 

Fesselspiele (Bondage) haben nichts mit Perversion zu tun

Bondage (Fesselspiele) gilt als eine „nicht vorgeschriebene“ Sextechnik, die manch einer extrem anregend findet, sich jedoch nicht traut, sie einmal auszuprobieren. Im gleichen Atemzug handelt es sich um ein Respekt abverlangendes Mittel, durch das die Menschen ihr Sexualempfinden steigern, teilweise darum, da es sich dabei um einen unschuldigen Ausdruck sexueller Aggression handelt – also um etwas, an dem es uns mangelt und dem unsere Kultur ziemlich verhalten gegenübersteht. Umso attraktiver sind Fesselspiele aufgrund von körperlichen Empfindungen, die es hervorruft, wie einen langsamen Orgasmus zum Beispiel, der es einem unmöglich macht, sich zu bewegen, und echt bombastisch für jedermann sein soll, der sich vor seiner aggressiven Seite nicht fürchtet und es echt einmal versuchen möchte, sich so zu fühlen und dies zu spüren.

Fesselspiele machen geil

Besonders nach den Worten von Havelock Ellis könnten jegliche Arten von Hürden, aufgrund jener muskuläre und emotionelle Aktivität unmöglich wäre, das Empfinden von sexueller Erregtheit um einiges intensivieren. Fantasien solcher Art sind der Stoff eines umfangreichen Zweigs pornografischer Literatur (meistens sind es wilde und nicht realisierbare Fantasien, deren Reiz im Zusehen liegt und nicht im Mitmachen), die den Ersatz für solche Menschen darstellt, die in Bezug auf ihre eigene Aggressivität verklemmt sind, und zwar auf solche Weise, dass sie die Illusion einer Vergewaltigungen erleben müssen, um sich hinlegen zu können und ohne Schuldgefühle Genuss zu empfinden. Viele von uns haben zumindest ansatzweise solche Bedürfnisse und von Zeit zu Zeit wollen wir zumindest symbolisch den Partner „dominieren“ (hier ist anzufügen, dass wir in Bezug auf das Angesprochene gegenüber kämpferisch gesinnten Feministinnen keinesfalls beleidigend auftreten möchten, es wird über ein beiderseitiges Bedürfnis gesprochen).

Mehr als bloß ein ganz normales Spiel

So genannte Kerkerspiele werden von vielen Liebespaaren inszeniert, die nicht nach Ersatz gelüsten, sondern sich ihre Wonne auf diese Weise versüßen und halt noch angenehmer ihre Zeit miteinander verbringen möchten. Solche Spiele bedürfen nur etwas Zeit, um ihren Ablauf entsprechend zu erlernen. Die ersten Versuche können mit Schmerzen verbunden sein. Anfänger tendieren oft die Richtung und die Standhaftigkeit zu verlieren, wodurch die Erektion flöten geht. Andererseits gewinnen wiederum sehr viele, denen man es an sich überhaupt nicht zutrauen würde, an Schnelligkeit und Geschick, und beginnen auf solch einen gelegentlichen Zeitvertreib zu schwören.

Fesselspiele erlernt man mit der Zeit

Meisterhaft ausgeführte Fesselspiele wirken auf die meisten sexuell unverklemmten Männer wie eine Bombe, und das ganz egal, ob sie die aktive oder die passive Rolle dabei übernehmen. Das ist irgendwie so wie bei Tricks egal welcher Art, die auf Stimulation und auf Symbolismus gleichermaßen gründen. Ein richtig und sicher gefesselter Sexgefangener wirkt sexy auf den aktiven Part und ist zur gleichen Zeit ein aufgegeilter passiver Part. Wenn Frauen die Spielregeln verinnerlichen, sind sie nur noch schwer aufzuhalten.

Fesselspiele sind nichts für zarte Gemüter

Wenn sich jemand, egal um welches Geschlecht es sich dabei handelt, vor der aggressiveren Symbolik fürchtet, ist es mehr als wahrscheinlich, dass diese Art von Ängsten bei solchen Menschen aufkeimt, deren Vorstellungen über Zärtlichkeit auf zu zärtlichen Empfindungen beruhen. Sie werden sich an die Fesselspiele eben etwas länger gewöhnen müssen. Manche Frauen spüren manchmal das Bedürfnis von jemandem „dominiert“ werden zu wollen. Wiederum andere blühen in der Rolle der Aggressorin auf.

Der "Unsicherheitsfaktor" bei Fesselspielen

Dieses, dass man im kritischen Moment aufschreien kann, ist eine ganz besondere Kunstart, den echten Schmerz, der aus dem verrenkten Handgelenk quillt, in die Sprache der Ekstase zu übersetzen. Die Fesseln ermöglichen dem passiven Part trotzdem etwas mit seinen Muskeln anzustellen, obwohl er als ein bewegungsunfähiger Gefangener des Laufes der Dinge, des Rhythmus und der Geschwindigkeit des Stimulationsvorgangs keinen Einfluss auf irgendetwas hat. Theodor Reik bezeichnet dieses Sein, ohne irgendeinen Einfluss zu haben, als „Unsicherheitsfaktor“, der jedoch mit Wohlgefühl übersät sein soll.

Stopfen Sie seinen/ihren Mund!

Einige energische Menschen lieben es, wenn man sie „gagt“ beziehungsweise wenn man ihnen ihren Mund stopft. Wir zitieren eine ungenannte Dame: "So bleiben die Bläschen im Champagner". Männer werden extra geil, wenn sie der Frau ihren Mund stopfen können. Die meisten Frauen werden zwar sagen, dass ihnen so etwas unangenehm sei, aber der Vergewaltigungsinstinkt der Männer wird sie trotzdem nicht auf die Frau hören lassen. Was gibt es den Schöneres, als den Ausdruck erotischer Überraschtheit im Gesicht einer Frau mit schön zugebundenem Mund zu sehen, die nichts anderes mehr kann, als nur noch genüsslich zu stöhnen?

 

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