Probleme beim Sex – was kann man dagegen tun?
Sowohl Männer als auch Frauen können an zahlreichen sexuellen Störungen leiden. Was gehen Sie mit den Problemen beim Sex richtig um?
Man muss gemeinsam versuchen, die Probleme beim Sex zu beheben. (PhotoXpress)
Die Ursachen für die Probleme beim Sex sollten zu zweit ergründet werden
Beim Sex sind immer zwei Menschen beteiligt, deswegen dürfen Sie auf gar keinen Fall zulassen, dass einer versucht, alleine mit seinen Problemen klarzukommen. Haben Sie Verständnis und stehen Sie ihm zur Seite. Suchen Sie gemeinsam nach Ursachen und versuchen Sie auch mit vereinten Kräften eine Lösung zu finden. Bei Männern ist am häufigsten ihre sexuelle Leistung geschwächt, es kommt also zur so genannten Potenzstörung. Ein Mann mit dieser Störung kann keinen Geschlechtsakt vollziehen. Dieses Problem ist oft psychisch bedingt und ist ein Ausdruck seiner seelischen Verfassung. Bei der Behandlung dieser Störung muss immer auch die Frau mitmachen, da sie ihren Mann selbstverständlich am besten kennt. Falls nichts Anderes mehr hilft, muss man einen Experten aufsuchen. Sie brauchen sich deshalb nicht zu schämen und sollten Ihre Probleme auf gar keinen Fall unter den Teppich kehren. Ihre Partnerin muss Ihnen viel Verständnis entgegen bringen, da das der einzige Weg ist, wie Sie die Krise bewältigen können.
Behebung der Probleme beim Sex
Falls der Mann verhindern will, dass in seinem Sexualleben Probleme auftreten, sollte er die weibliche und auch seine eigene Anatomie bis ins Detail kennen lernen und auch alle möglichen geheimen Reizstellen erforschen. Er soll keine zu frühen sexuellen Annäherungsversuche an die Frau wagen. Erst wenn er bereits eine emotionale Bindung mit ihr aufgebaut hat, sie sich gut kennen und sich auch sehr intime Dinge anvertrauen, kann er einen sexuellen Kontakt anstreben. So bekommt er keinen Minderwertigkeitskomplex und braucht auch keine Angst davor zu haben, wie er beim ersten Sex abschneidet. Es ist sehr empfehlenswert, dass der Mann nur mit einer solchen Frau Sex hat, die ihn wirklich antörnt. Er soll also nicht nur wegen des Genusses und der sexuellen Befriedigung mit ihr Sex haben, sondern weil er sie sehr attraktiv und begehrenswert findet.
Die Probleme beim Sex werden schrittweise behoben
Der Mann muss aufpassen, dass er nicht den Fehler begeht, nach dem schlechten ersten Sex mit einer Frau jeden Kontakt mit ihr abzubrechen. Das kann einen schlechten Beigeschmack hinterlassen und sein Selbstbewusstsein trüben. Insbesondere dann, wenn er schlecht abgeschnitten hat. Gerade deshalb sollte man ein weiteres heißes Date verabreden und die Sache anders angehen. Der erste Sex kann nicht immer gut sein, da die Partner einander noch nicht genug kennen. Das heißt, dass sehr wahrscheinlich vieles nicht nach Plan läuft. Konzentrieren Sie sich beim zweiten Date auf ihre erogenen Zonen und machen Sie mit ihr alles, was ihr große Lust bereitet. Versuchen Sie die Fehler vom ersten Date zu vergessen und geben Sie sich der neuen Leidenschaft hin, die Ihnen ihr Körper diktiert. Das Schlimmste, was Sie machen können, ist Ihre Nervosität in Alkohol oder sogar Drogen zu ertränken. Damit erreichen Sie letztendlich genau das Gegenteil.
Eine mögliche Lösung für weibliche Probleme beim Sex ist die Selbstbefriedigung. (PhotoXpress)
Meiden Sie Männer, die auf Ihren Orgasmus pfeifen
Männer sind oft der falschen Meinung, dass Frauen keine Probleme beim Sex haben. Dass sie einfach ihre Beine spreizen und schon kann es mit dem Spaß losgehen. Dass sie keine Potenzstörungen haben und sie ihren Schoß einfach mit Speichel oder Gleitmittel befeuchten können. Diese Ansicht ist natürlich falsch, da auch eine Frau unglücklich ist, wenn sie den Sex nicht genießt und keinen Höhepunkt erreicht. Damit sie überhaupt in den wahren Genuss kommen kann, muss sie natürlich erst den eigenen Körper kennen. Die Selbstbefriedigung ist eine sehr große Hilfe, da die Frau dabei erkennt, was wichtig ist, um zum Orgasmus zu kommen. Beim Sex muss sie ihrem Partner verdeutlichen, was sie erregt und was er mit ihr machen muss, damit sie zum Höhepunkt kommt. Das ist auch der Grund, wieso sie solche Männer meiden muss, die im Bezug auf Sex Egoisten sind und denen der weibliche Orgasmus egal ist. Wenn die Frau einen Orgasmus vorspielt, macht sie damit alles noch viel schlimmer. Sie spielt nämlich nur sich selbst etwas vor. Auch die Umstände beim Geschlechtsverkehr spielen eine wichtige Rolle. Falls die Frau nervös ist, es eilig hat oder die Umgebung sie stört, wirkt sich das schlecht auf sie aus. Sie ist zu angespannt und kann natürlich nicht zum Orgasmus kommen. Es ist auch wichtig, dass sie keinen Sex mit jemandem hat, den sie nicht attraktiv genug findet. Sie muss also auch mit ihrem Herzen denken und nicht nur mit dem Schoß.
Besuch beim Sexologen
Falls trotz Anwendung aller oben aufgezählten Methoden Störungen weiterhin auftreten, sollten Sie womöglich einen Sexologen aufsuchen, der ein Experte in diesem Bereich ist. An den Sitzungen müssen beide Partner teilnehmen, sie sollten sich reinen Wein einschenken und alles loswerden, was ihnen auf der Seele liegt. Ein Besuch beim Sexologen, den wir auch als einen Therapeuten bei Sexualbeschwerden bezeichnen können, ist besonders empfehlenswert für Paare, die kein Problem damit haben, über ihre Sexualprobleme zu reden. Das vertrauliche Gespräch kann natürlich neue Einsichten und Erkenntnisse bringen, die bisher verborgen und tief im Unterbewusstsein vergraben waren. Falls Ihnen auch der Sexologe nicht weiterhelfen kann, sind Ihre Probleme wahrscheinlich körperlicher Natur und müssen medikamentös oder sogar mit einer Operation behandelt werden. Dennoch haben die meisten sexuellen Störungen ihren Ursprung im Kopf. Das heißt, dass sie bereits durch ein offenes Gespräch und das Vertrauen des Partners behoben werden können. Oder vielleicht mit den oben aufgezählten Methoden, die auch in der Praxis durchaus erfolgreich sind.































