Sexkultur in Japan

30.11.2008 | Tadej Pačnik

Lesen sie, wie sich die japanische Denkweise über Sexualität verändert und wohin dass führt.

 

 


 

Japaner sind ein sehr besonderes Volk. Alle, die sich für ihre Kultur und Kunst interessieren, wissen das schon. Alle, die mit ihrer Porno- und Hentaiproduktion vertraut sind, wissen das schon. Wenn man nach ihrer Beziehung zur Sexualität urteilen würde, könnte man schlussfolgern, dass sie durch die Loslösung aus den traditionellen gesellschaftlichen Normen, eine Revolution in der Sexualität erreicht haben und immer und überall und überhaupt gerne Sex haben. Tatsachen zeigen aber ein ganz anderes Bild.


jlp

 

Japaner heiraten nur ungern oder verschieben die Heirat auf spätere Jahre. Die Zahl der Eheschließungen im Jahr sinkt, über 50 Prozent der Frauen zwischen 20 und 30 Jahren sind Singles. Fast die Hälfte der Frauen zwischen 35 und 54 haben nicht vor zu heiraten. Japanische Paare haben im Durchschnitt 1,32 Kinder, was natürlich bedeutet, dass an einem Punkt in der Zukunft die Zahl der Japaner rapide absinken die Bevölkerungsstruktur sich verändern und immer älter wird. Im Jahr 2001 stellte der größte Hersteller von Kondomen fest, dass Japaner außerordentlich wenig Sex haben, weil sie unter 28 Ländern an letzter Stelle landeten. Das bedeutet im Durchschnitt 36 Mal Sex im Jahr. Auch die Zahl der Scheidungen wächst ständig.


 

Wir alle wissen, was der Grund für eine solche Entwicklung ist. An allem sind nur die Frauen und die verflixte Emanzipation schuld. Männer werden zu schwachen Muttersöhnchen und alles was sie bräuchten ist eine starke Hand. Spaß bei Seite, es handelt sich um das gleiche Problem wie überall. Die Versklavung beider Geschlechter im Dienste des Kapitals, Entfremdung und das Abhandenkommen von echten Beziehungen, sexuelle Desorientierung als Folge der Abschaffung der traditionellen geschlechtlichen Rollenteilung usw. Sexualität sucht ihre Wege und darum kommt es zu immer mehr obskurer Sexpraktiken. Geschäftsleute, die getragene Unterwäsche kaufen, Prostituierte, die über Greise urinieren, die sehnsüchtig auf die "goldene Dusche" warten. Mehr darüber irgendwann später.

 

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